CTM 2020 Exhibition: Interstitial Spaces

25.1.–2.2.20

Öffnungszeiten während des CTM Festivals:
täglich 10 – 22:00 Uhr

3.2.–15.3.20

Nach dem CTM Festival:
So–Mi 10:00 – 20:00 Uhr & Do–Sa 10:00 – 22:00 Uhr

Die Räume des Dazwischen erzählen immer auch von den konkreten Räumen, den Orten der vermeintlichen Eindeutigkeiten. Die Nischen und Zwischenräume sind Orte des Transits, des Übergangs und des Wandels. In ihrer Unbestimmtheit sind sie weit geöffnet für Erfahrungen aller Art, aber auch Orte in denen das Unmögliche und Illusorische Raum greifen kann. Nicht selten sind sie Funktionsräume und als solche Orte einer seltsamen Leere, des Unwirtlichen, des Ausharrens oder auch des Verweilens. Immer erzählen sie vom Anderen, dessen was klar und eindeutig erscheint, sie werfen Fragen auf, veruneindeutigen, verschleiern. Die vorgeschlagenen künstlerischen Perspektiven geben den Blick frei auf die Bedeutungen des räumlichen Dazwischen und hinterfragen damit zugleich ihr Gegenteil: die Orte des vermeintlich Konkreten. Eindeutigkeit zeigt sich so als Funktion willkürlicher Zuschreibung. Im Miteinander, in Politik, Kultur und Gesellschaft entsteht sie aus der Macht des Konsensualen, aus einer Übereinkunft Vieler, die jedoch immer zugleich ihr Gegenstück hervorbringt: die Grauzonen des Dazwischen. Die Ausstellung ergänzt das CTM 2020 – LIMINAL Festival und führt Fragen des jährlichen Themas über die Ränder der Musik hinaus.

Kuratiert von CTM (Oliver Baurhenn, Jan Rohlf, Remco Schuurbiers) mit Unterstützung von Martin Craciun und Sara Smet.

Teilnehmer*innen

Mit Arbeiten von: Sophia Bulgakova [UA/NL], Calmspaces [NL], Pau Delgado [UY], Anke Eckardt [DE], Richard Garet [US], Dana Gingras [CA], Wesley Goatley [UK], Loïc Koutana, NSDOS & Zorka Wollny [INT], Nural Moser [INT], Krista Belle Stewart [CA], Michael Wick [DE]

Präsentiert im Rahmen von: CTM 2020 – LIMINAL / Festival for Adventurous Music & Art ›

Weitere Informationen https://www.ctm-festival.de/festival-2020/exhibition/interstitial-spaces/

Gefördert durch: Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Spartenoffene Förderung für Festival Reihen und DISK-CTM e.V. und der niederländischen Botschaft.