We-Traders. Tausche Krise gegen Stadt

04.7. – 17.8.14

Tausche Bürokratie gegen Eigeninitiative, tausche Wegwerfen gegen Wiederverwenden, tausche Investorenruine gegen Experimentierfeld: „We-Traders. Tausche Krise gegen Stadt“ macht vom 4. Juli bis zum 17. August Station im Berliner Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. In der „arbeitenden Ausstellung“ des Goethe-Instituts und der Kuratorinnen Angelika Fitz und Rose Epple teilen Aktivisten, Architekten, Künstler und Planer aus Madrid, Turin, Lissabon, Toulouse und Berlin ihre Expertise und diskutieren über neue Ideen für eine bessere, gerechtere, lebenswertere Stadt. In sechs Ausstellungswochen diskutieren und zeigen Aktivisten, Künstler, Initiativen, Planer, Designer und Architekten aus Madrid, Turin, Lissabon, Toulouse und Berlin in Workshops, Präsentationen und Performances: Wie kann man in der Stadt Lebensmittel selbst produzieren? Können Architekten als Mediatoren zwischen Kommune und Bewohnern fungieren? Wie wird eine Nachbarschaftsküche zum Ausbildungsplatz? Wie kann man Baupläne für Recycling-Häuser entwickeln? Sind Creative Commons die Lösung für gerechtes Entwerfen? Wie wird eine Investorenruine zum öffentlichen Versammlungsort? Fachleute wie der Stadtsoziologe und Philosoph Paul Blanquart, Claus Leggewie vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen und der Politologe Marco Revelli stellen in Videobeiträgen ihre Krisen-Diagnosen.

„We-Traders. Tausche Krise gegen Stadt“ ist eine Gemeinschaftsproduktion des Goethe-Instituts Brüssel mit den Instituten in Lissabon, Madrid, Toulouse und Turin.

Künstlerische Gesamtleitung und Kuratierung Berlin:

Angelika Fitz und Rose Epple.

Lokale Ko-Kuratoren:

Julia Albani (Lissabon), Javier Duero (Madrid), Stéphane Gruet (Toulouse), Lisa Parola und Luisa Perlo (Turin).

„We-Traders. Tausche Krise gegen Stadt“ wird unterstützt durch die Initiative „Weltstadt. Who creates the city?“ des Goethe-Instituts und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. In Berlin wird die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien umgesetzt. In Medienpartnerschaft mit der Bauwelt und der Berliner Zeitung.

Ein Projekt des des Goethe Institutes Brüssel in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.