Jasmin İhraç: Sahman-Grenze-Kuş (2017)

Soloperformance

15.10.2021, 18 Uhr
Studio 1 – Kunstquartier Bethanien


Eine tänzerische Auseinandersetzung mit den Erfahrungen, die die Choreografin und Tänzerin in der Ruinenstadt Ani an der türkisch-armenischen Grenze gemacht hat. Die Arbeit zeigt eine Annäherung an die Vielschichtigkeit des Ortes und beleuchtet Aspekte von Grenze, Spur, Tradition und Weitergabe von Erinnerung. Durch ein Spiel mit verschiedenen Präsenzebenen und der Kombination von Liveperformance mit Filmmaterial entsteht ein Dialog zwischen verschiedenen Medien, Zeitlichkeiten und Räumen.

Idee/Choreografie/Tanz Jasmin İhraç
Kamera Leyla Cömert, Yusuf Emre Yalçın
Schnitt Noam Gorbat
Sound Jan Brauer, Matija Vojvodić
Musik ‚Denge‘ von Zeynep Gedizlioğlu
Klavier Nare Karoyan
Artistic Advice Ayşe Orhon
Text Taniel Varoujan
Licht/Videoprojektion Fine Freiberg (Natalia Sookias, Turan Tayar)

Mit Unterstützung der Kunststiftung NRW und des Goethe Instituts.
Teil der Recherche für diese Produktion wurde 2017 im Rahmen des Projektes „Unacknowledged Loss“ unter der Leitung von Barbara Raes durchgeführt, ein Projekt des HAU Hebbel am Ufer. Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Mit besonderem Dank an Ricardo Carmona, Nevzat İhraç, Julien Devaux, Nigol Bezjian, Erhan Arık, Krikor Moskofian, Quin Manassian, Turan Tayar und Catalina Fernández