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mariannenplatz 2
10997 berlin
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tel.:030/90298-1455
fax.: 030/90298-1453
e-mail

öffnungszeiten:
täglich: 12 - 19 uhr
führung auf anfrage

eintritt frei
free admission

 


Aktuelle Termine

 

Ausstellung:

08. März bis 27. April 2014

Eröffnung: Freitag, den 7. März 2014, ab 19 Uhr
Performance von Azusa Kuno „We don’t have to be Fernando Pessoa“ (2014)

Distant Observations. Fukushima in Berlin

Die Atomkatastrophe von Fukushima jährt sich am 11. März 2014 zum dritten Mal. Die aktuellsten Meldungen zeigen, dass mit immer weiteren Kontaminierungen des Meeres und der Luft gerechnet werden muss. Welches Ausmaß die Katastrophe wirklich hat, ist nicht absehbar und nicht begreifbar. Die Ausstellung „Distant Observations. Fukushima in Berlin“ präsentiert im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien 25 künstlerische Positionen, die den Umgang, die Reflektionen und Reaktionen in Auseinandersetzung mit der Atomkraft-Katastrophe von Fukushima in Japan aufzeigen. Neben in Berlin lebenden japanischen KünstlerInnen sind KünstlerInnen eingeladen, die sich intensiv mit der japanischen Gesellschaft und Kultur auseinandergesetzt haben. Sie alle haben die Atomkatastrophe zumeist nur medial vermittelt und aus großer räumlicher Entfernung erlebt. Zentrales Thema der Ausstellung ist somit das Wechselverhältnis zwischen persönlicher Betroffenheit und politischen Handlungsmöglichkeiten angesichts der hoch komplexen und gewaltigen Katastrophe, die weit entfernt stattfindet. Welche Konsequenzen hat Fukushima auch für die eigene künstlerische Praxis? Die Reaktionen der KünstlerInnen auf die Geschehnisse in Fukushima sind sehr unterschiedlich und reichen von aktivistischen Videoprojekten über sehr persönliche Reflexionen bis zu einer technikkritischen Rückbesinnung auf die Natur. Immer wieder stellt sich dabei jedoch die Frage nach dem Potential der Kunst als Reflexions- und Reaktionsmedium.
Beteiligte Künstler:
Taro Chiezo, Nina Fischer & Maroan el Sani, Megumi Fukuda, Yishay Garbasz, Alireza Ghandchi, Florian Goldmann, Linda Havenstein, Idetsuki Hideaki, Leiko Ikemura, Satoshi Katono, Ryusuke Kido, Isolde Kille, Kanta Kimura, Yusuke Kimura, Aisuke Kondo, Azusa Kuno, Jens Liebchen, Soichiro Mihara, OLTA, Aya Onodera, Project Fukushima!, Hikaru Suzuki, Yuken Teruya, Mamoru Tsukada/Munan Øvrelid/Marcellvs L, Tomoyuki Ueno, Wermke/Leinkauf
Hinweise zu Veranstaltungen und weitere Informationen...

Veranstaltung:

Buchvorstellung: OPEN MONUMENT

Dienstag, 29. April, 20 Uhr

Der Sammelband OPEN MONUMENT bringt Archivmaterial, Kunstwerke und Texte zu verschwundenen, zerstörten oder transformierten Denkmälern und Architekturen zusammen. Momente von sozialem oder politischem Umbruch, sowie auch fiktive Ereignisse werden miteinaner verbunden.
Zur Buchvorstellung findet eine kontinuierliche Performance von Matias Machado statt. Der Kunstraum wird von ihm mit einer Bibliothek ‚gefüllt‘, die dem Aktivisten Fritz Teufel gewidtmet ist. Dazu wird eine Soundinstallation von Stefan Tiron gezeigt.
OPEN MONUMENT. Research into Ephemeral, Commemorative Architecture and Modernist Patrimony304 Seiten, zahlreiche Abbildungen, engl. mit Beiträgen von: Stéphane Bauer, Marta Jecu, Nuno Sousa Vieira, Carlos Bunga, James E. Young, Stefan Tiron, Sinta Werner, Ursula Müller, Jürgen Mayer H., Ulrich Müller, Liviu Chelcea, Cristian Rusu, Felix Escher, Luca Pozzi, David Mranha, u.a. Verkaufspreis zur Buchvorstellung: 15,- Euro.
Der Sammelband ist anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien im März 2014 erschienen. Die Ausstellung wurde am 3. Mai 2013 eröffnet und war bis 16. Juni 2013 im Kunstraum und im öffentlichen Raum in Kreuzberg zu sehen.
Eintritt frei
19:30 Uhr: Einlass
20:00 Uhr: Einführung: Marta Jecu
ab 20:00 Uhr: Performances, Soundinstallation

Nächste Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien:

10. Mai bis 22. Juni 2014
Eröffnung: Freitag, den 9. Mai, ab 19 Uhr
Kongress der Artikulation. Reden, Voice-Overs, Gespräche, Monologe und Interviews als künstlerische Handlung.
Ein Projekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien kuratiert von Claudia Dorfmüller.
Der Kongress der Artikulation versammelt Positionen, die den Akt des Sprechens, das Auffordern zum Gespräch und sprachliche Handlungen als künstlerisches Material nutzen. Die Künstlerinnen und Künstler arbeiten mit Interviews und Selbstgesprächen, politischen Reden und alltäglichem Geplauder, mit Voice-Overs und Skripten. Durch Sprache und Sprechen werden individuelle Erfahrung, soziale, politische und ökonomische Verhältnisse miteinander in Bezug gesetzt.
Mit dem Blick auf gesellschaftliche Prozesse und Strukturen werden Fragen, die das Sprechen bestimmen, artikuliert; Fragen zu Normativität und Konvention, zu Macht und Ermächtigung. Wer nutzt welche Sprache? Wer ergreift das Wort und wer schweigt? Wem wird zugehört? Die stimmliche Präsenz ist dabei wesentlich, denn die Verortung der Stimme im Körper der Sprechenden öffnet den Blick auf die Kontexte, in denen das Sprechen geschieht.
In der Ausstellung werden Videos, Installationen, Fotografien, ein Audio-Archiv und Dokumentationen gezeigt. In Publikationen und Künstlerbüchern wird das Spannungsverhältnis von gesprochenem Wort und Verschriftlichung verhandelt. Eine temporäre Radiostation im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien wird zum zentralen Ort des Sprechens, an dem RadiomacherInnen, KünstlerInnen und TheoretikerInnen miteinander ins Gespräch kommen.
KünstlerInnen: Die Anonymen Billeteure / Die Unkoordinierte Bewegung, Luis Camnitzer, Anetta Mona Chisa & Lucia Tkácová, Claudia Dorfmüller, Alice Escher, Azin Feizabadi & Kaya Behkalam, Dani Gal, Rainer Ganahl, Lola Göller, Sara Lehn, Markues, Jaakko Pallasvuo, Nadin Reschke, Marusa Sagadin, Maya Schweizer, Pilvi Takala, Till Wittwer. Mit Publikationen von Azin Feizabadi, Florian Goldmann, Sarah Jacobs, Lukas Julius Keijser, David Sherry, u.a.
Im Rahmen des Kongresses findet ein umfangreiches Begleitprogramm statt. Informationen dazu finden Sie auf www.kunstraumkreuzberg.de
Mit freundlicher Unterstützung von boesner.

Weitere Ausstellung im Projektraum 1 :

– Zur Zeit kein aktuelles Projekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien im Projektraum

für aktuelle Infos siehe: www.kunstquartier-bethanien.de

Tokyo Wonder Site Residenz – Raum 139 1. OG. Bethanien

Zur Zeit kein Stipendiat im Bethanien.

Ausstellung im Partnerschaftsraum:

– Zur Zeit wird der Patenschaftsraum für die Ausstellung "CTM" genutzt –

Weitere Informationen/Aktuelles:

Newsletter:
Wenn Sie unser Newsletter bestellen möchten, schreiben Sie bitte eine Email mit dem Betreff "subscribe": bauer[at]kunstraumkreuzberg.de

Praktikum:
Interesse an einem Praktikum im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien?
Der Kunstraum Kreuzberg bietet regelmäßig Praktika an. Voraussetzungen: Lust und Interesse Kunstausstellungen zu organisieren, bei der Öffentlichkeitsarbeit mitzuarbeiten, bei den Veranstaltungen mitzuwirken... Wir können leider kein Geld anbieten aber wichtige Erfahrungen und Kenntnisse, konkrete und spannende Einblicke in die Arbeit einer Kunstinstitution, Arbeit im Team, Verantwortung, Netzwerke, u.v.a. Das Praktikum dauert ca. 3 Monate und umfasst in der Regel 30 St./Woche, es sei denn es ist ein Pflichtpraktikum für die Ausbildung, das mehr Stunden beinhaltet.
Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbung an: bethanien[at]kunstraumkreuzberg.de

Weitere Hinweise über Ausstellungen in Berlin erhalten Sie unter:

Informationen zu den touristischen Angeboten in Friedrichshain-Kreuzberg erhalten Sie unter: www.tourismus-friedrichshain-kreuzberg.de

Informationen zu Angeboten in Kreuzberg und nützliche Adressen erhalten Sie unter: www.x-berg.info

Der Kunstraum Kreuzberg ist eine Einrichtung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg. Informationen zum Fachbereich Kultur und Geschichte des Bezirksamtes erhalten Sie unter: www.kulturamt-friedrichshain-kreuzberg.de

Der Kunstraum Kreuzberg ist im Bethanien geblieben! Das Bethanien heisst jetzt Kunstquartier Bethanien!
Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ist weiterhin gemeinsam mit der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg und der Druckwerkstatt des Kulturwerks des bbk-berlin Ankernutzer im Bethanien. Das Bethanien bleibt ein avanciertes Zentrum der künstlerischen Produktion und Präsentation. Lediglich die Künstlerhaus Bethanien GmbH ist Ende Juni 2010 mit ihrem Atelierprogramm aus dem Bethanien ausgezogen und hat einen neuen Standort in Kreuzberg bezogen:www.kuenstlerhausbethanien.de
Die freiwerdenden Flächen werden durch öffentliche künstlerische Einrichtungen und Institutionen genutzt. Der Kulturstandort Bethanien wird weiter ausgebaut! Seit dem 01. Juli 2010 heisst das Bethanien Kunstquartier Bethanien! Seit dem 1. September 2010 sind 17 KünstlerInnen aus dem Berliner Atelierprogramm eingezogen. Ab März 2011 sind die Theaterplattform und interdisziplinäre Projekträume eingezogen. Bereits seit Ende Mai 2010 hat das Café-Restaurant "3Schwestern" geöffnet...
Weitere Informationen: www.kunstquartier-bethanien.de

Einen ausführlichen Flyer zum Kunstquartier Bethanien können Sie hier auf Deutsch oder Englisch herunterladen.

Kulturelle Bildung:
Seit 1. Februar 2007 hat der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien im Rahmen der Offensive für kulturelle Bildung des Rates für die Künste Patenschaften mit zwei Berliner Schulen übernommen:
www.rat-fuer-die-kuenste.de
www.fichtelgebirge-gs.cidsnet.de und www.fippev.de
www.loewe.cidsnet.de