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öffnungszeiten:
täglich: 12 - 19 uhr
führung auf anfrage

eintritt frei
free admission

 


Aktuelle Termine

 

Ausstellung/Veranstaltungen:

Backjumps 20+1 – urbane Kommunikation und Ästhetik


23. Mai bis 02. August 2015

Eröffnung: Freitag, den 22. Mai, ab 19 Uhr

Ein Ausstellungsprojekt von Backjumps und dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien kuratiert von Melina Gerstemann und Adrian Nabi
Gefördert durch den Projektfonds Kulturelle Bildung, den Bezirkskulturfonds, den Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des Bundesministerium für Bildung und Forschung“ und Visit Flanders
Backjumps, die freie Plattform für urbane Kommunikation und Ästhetik lädt nach acht Jahren wieder in den Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ein. In der Ausstellung „Backjumps 20+1“ vom 23.05. bis 02.08.2015 wird die einundzwanzigjährige Entwicklung von Backjumps vom Graffiti-Fanzine zum Veranstalter einzigartiger Ausstellungen urbaner Kunstformen nachvollzogen. Es wird gezeigt und diskutiert, wie sich eine ganze Szene von Graffiti bis Urban Art weiterentwickelt und den städtischen Raum und unsere Wahrnehmung von ihm prägt. Ein Vermittlungsprogramm bietet dazu Vorträge, Talks, Spaziergänge und Workshops – mit dem JUNIOR LAB vor allem auch für das junge Publikum.

Beteiligte Künstler_innen: Akay, Victor Ash, Arunski & Poet, Banksy, Brad Downey, Boris Tellegen, Eric Winkler, Gonzalo Maldonado Morales, Graffitimuseum, Jeroen Jongeleen / Influenza, Jay One Ramier, Jeroen Erosie, Jürgen Große, Kacao77 & Phos4, Markus Butkereit, Matthias Wermke, Mode2, Paul du Bois-Reymond, Pöpö, Peter Michalski, Pigenius Cave, Skki, Thomas Bratzke, Various&Gould und Polina Soloveichik, Velotramp

Weitere Informationen und das ausführliche Programm: www.backjumps.info
Die Pressemitteilung finden Sie hier... und das ausführliche Programm als pdf zum herunterladen...
Weitere Informationen...

Nächstes Projekt im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien:

12. September bis 8. November 2015
Eröffnung: Freitag, den 11. September, ab 19 Uhr
Context is Half the Work – A Partial History of the Artist Placement Group
Symposium: Arbeit in Widersprüchen: Open Brief und Incidental Person revisited 7. – 8. November 2015
Die 1966 gegründete britische Gruppe Artist Placement Group (APG) initiierte und organisierte sogenannte 'Placements' in Industriebetrieben und öffentlichen Institutionen, bei denen Künstler vor Ort an Ideen arbeiteten, forschten und Projektvorschläge entwickelten. In wechselnder Besetzung bis in die 1980er Jahre hinein aktiv, handelte die APG zahlreiche Placements aus. Dabei ging es der Gruppe weniger um die direkte Zusammenarbeit mit der Arbeiterschaft, als um eine Beteiligung von Künstlern an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen. Der Slogan Context is Half the Work zeugt von dieser räumlichen und ideellen Verschiebung: aus den Ateliers hinein in die gesellschaftlichen Institutionen; vom materiellen Werk hin zur Information, zur ortsspezifischen Arbeit, zur sozialen Beziehung.
In Deutschland war die APG vor allem durch ihre Teilnahme an der documenta 6 und im Anschluss an ihre Ausstellung 'Kunst als Soziale Strategie' (Bonner Kunstverein, 1977) präsent, in deren Rahmen Verhandlungen für Placements mit Bonner Regierungsvertretern angebahnt wurden.
Die Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien präsentiert nun zum ersten Mal nach fast 40 Jahren eine Ausstellung der APG in Deutschland. Zu sehen sind künstlerische Ergebnisse und Recherchematerialien aus ausgewählten APG-Projekten. Daneben zeugen ausgewählte Korrespondenzen aus dem Archiv der APG von den durch Barbara Steveni geführten Verhandlungen um die Realisation der Placements. Angefangen mit dem zweijährigen Stipendium des Bildhauers Garth Evans bei der British Steel Corporation, über Roger Cowards Arbeit mit Anwohner_innen eines Viertels in Birmingham, bis hin zur Entwicklung einer audio-visuellen Therapiemethode für Demenzkranke im Rahmen eines APG Placements in der britischen Gesundheitsbehörde wird die Bandbreite der Arbeitskontexte sichtbar.Das abschließende Symposium „Arbeit in Widersprüchen: Open Brief und Incidental Person revisited“ greift zentrale Begriffe der APG auf und diskutiert diese mit Blick auf die heute geführten Debatten und Praxen künstlerischer Arbeit in sozialen Kontexten mit APG-Zeitzeug_innen, Theoretiker_innen und Praktiker_innen. Wie gültig sind die Ideen der APG vor dem Hintergrund einer Omnipräsenz „kreativer“ Unternehmenskultur in der Gegenwart? In welchem Interessenkonflikt stehen und standen künstlerische Zusammenarbeiten mit lokalen communities? Was lässt sich aus dem historischen „Steinbruch“ der APG-Praktiken für die Gegenwart bergen?Mit Arbeiten von Ian Breakwell, Roger Coward, Garth Evans, John Latham, George Levantis, Barbara Steveni, u.a.

Kuratiert von Naomi Hennig und Ulrike Jordan
in Dialog mit Barbara Steveni
Beitragende: Janna Graham, Kerstin Meyer, Carmen Mörsch, Alexandra Waligorski
Symposium kuratiert von Janna Graham und Carmen Mörsch
Konferenzsprache: Deutsch mit engl. Übersetzung und EnglischGefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und den Ausstellungsfonds Kommunale Galerien
Mit freundlicher Unterstützung durch das Goethe Institut
Symposium unterstützt durch die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft, Bonn
Die Pressemitteilung kann hier auf Deutsch oder Englisch heruntergeladen werden...

Weitere Ausstellung im Studio 1 :

Veranstaltung/event of the Disruption Network Lab
29. Mai 2015 (17:00-21:30), 30. Mai 2015 (16:00-21:30)– Eintritt 5,- Euro
CYBORG. Hacktivists, Freaks and Hybrid Uprisings

Das zweitägige Event präsentiert Keynotes, Podiumsdiskussionen und Live Cinema und reflektiert die Verhältnisse zwischen Identität, Sexualität, Technologie und Politik. HackerInnen, Cyberfeministinnen, (Trans)Gender AktivistInnen, KünstlerInnen und TranshumanistInnen treffen zusammen, um Machtstrukturen in der Gesellschaft und unserem täglichen Leben aufzudecken.
Die Veranstaltung ist verbunden mit der internationalen Veröffentlichung des Buches „The Cyborg: A Study of the Artificial Man”, geschrieben vom politischen Sci-Fi Theoretiker Antonio Caronia (Genua, 1944 – Mailand, 2013) und veröffentlicht von Meson Press / Hybrid Publishing Lab der Leuphana Universität Lüneburg. Die Auseinandersetzung beginnt mit dem Buch von Caronia, geht darüber hinaus und gipfelt in der Diskussion um die heutigen Grenzen der Biotechnologie und des Transhumanismus.
Antonio Caronia war politischer Aktivist während der Bewegung von 1977 in Italien. Er wendete sich daraufhin dem Studium der Massenkultur und der Kommunikationstheorie zu, sowie der Beziehung zwischen Wissenschaft, Technologie, Identität und kultureller Imagination. „The Cyborg” trägt wesentlich zum Verständnis der Entwicklung der digitalen Kultur von den 1980ern bis heute bei, nicht nur in Italien, sondern international. Indem Caronia Science Fiction und die kritische Reflexion über Technologie und den Körper als Methodologie der Kulturkritik anwendet, fordert er dazu heraus, neue aktivistische, künstlerische und Hacker-Interventionen zu entwickeln.
Was bedeutet „Cyborg” heute? Welche neuen Konfigurationen machen es möglich, ein kritisches Bewusstsein und Handeln durch Sexualität, den Körper und Technologie auszulösen? Müssen wir noch über einen Körper sprechen oder sollten wir physische Grenzen hinter uns lassen, um Machtstrukturen in Zeiten der Wirtschaftskrise und verstärkter technologischer Überwachung kritisch zu reflektieren?
SprecherInnen:
Francesca Da Rimini (Künstlerin und Cyberfeministin, AU); Virginia Barratt (Performerin und Cyberfeministin, AU); Jack Halberstam (theoretische Arbeiten zu “gaga feminism” und “queer failure”, USA); Franco "Bifo" Berardi (Soziologe und Philosoph, IT, Video Beitrag);
Helena Velena (Trans/gender Hacktivistin und Technologin, IT); Massimo Canevacci (Kulturanthropologe, IT/BR); Stefan Greiner (Mitgründer des Cyborg e.V.);
Francesco Warbear Macarone Palmieri (Sozialanthropologe, Kulturproduzent, DJ, IT/DE);
Janez Jans¹a (Künstler und Kurator, SI);
Agnese Trocchi (Künstlerin und Hacktivistin, IT);
Christopher Coenen (Wissenschaftler, DE);
Mariano Equizzi (Filmemacher, IT/BG);
Paolo Bigazzi Alderigi (Sound Designer, IT);
Magdalena Freudenschuss (Forschung zu Gender Studies, DE)
Weitere Informationen...

Für Infos siehe auch: www.kunstquartier-bethanien.de

Tokyo Wonder Site Residenz – Raum 139 1. OG. Bethanien

Seit April 2015 sind Gaku Nakono und Maki Ishii Stipendiaten von Tokyo Wonder Site Berlin.

Komplizen

Der Kunstraum hat neue Verbündete: Seit Januar 2015 unterstützen die Komplizen den Kunstraum Kreuzberg/Bethanien als Förderverein. Hierbei geht es in vielerlei Hinsicht um die gemeinsame Sache - Neben der finanziellen Förderung soll vor allem auch ein Netzwerk aus Kunstinteressierten und Künstlern geschaffen werden. Für den regelmäßigen Austausch unter den Komplizen sorgt ein kuratiertes Programm, das im Rahmen der Ausstellungen des Kunstraums stattfindet.
Mehr Hinweise zu den Komplizen auf www.komplizenkreuzberg.de oder über facebook.

"Raum der Komplizen"

Der Raum der Komplizen dient der Präsentation von kleineren künstlerischen Projekten, von Interventionen oder Projekten der Kulturellen Bildung (hier vornehmlich von den Partnerschulen des Kunstraumes).

Weitere Informationen/Aktuelles:

Newsletter:
Wenn Sie unser Newsletter bestellen möchten, schreiben Sie bitte eine Email mit dem Betreff "subscribe": bauer[at]kunstraumkreuzberg.de

Praktikum:
Interesse an einem studiumbegleitenden Praktikum im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien?
Der Kunstraum Kreuzberg bietet regelmäßig Praktika an. Voraussetzungen: Lust und Interesse Kunstausstellungen zu organisieren, bei der Öffentlichkeitsarbeit mitzuarbeiten, bei den Veranstaltungen mitzuwirken... Wir können leider kein Geld anbieten aber wichtige Erfahrungen und Kenntnisse, konkrete und spannende Einblicke in die Arbeit einer Kunstinstitution, Arbeit im Team, Verantwortung, Netzwerke, u.v.a. Das Praktikum dauert ca. 3 Monate und umfasst in der Regel 30 St./Woche, es sei denn es ist ein Pflichtpraktikum für die Ausbildung, das mehr Stunden beinhaltet.
Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbung an: bethanien[at]kunstraumkreuzberg.de

Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ist eine Kommunale Galerie des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg und erhält hierüber seine Grundfinanzierung.
Der Kunstraum ist Mitglied im Arbeitskreis der Kommunalen Galerien Berlin: www.kgberlin.net
Seit 2014 wird die Arbeit des Kunstraumes unterstützt aus Mitteln der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten: Ausstellungsfonds Kommunale Galerien

Weitere Hinweise über Ausstellungen in Berlin erhalten Sie unter:

Informationen zu den touristischen Angeboten in Friedrichshain-Kreuzberg erhalten Sie unter: www.tourismus-friedrichshain-kreuzberg.de

Informationen zu Angeboten in Kreuzberg und nützliche Adressen erhalten Sie unter: www.x-berg.info

Der Kunstraum Kreuzberg ist eine Einrichtung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg. Informationen zum Fachbereich Kultur und Geschichte des Bezirksamtes erhalten Sie unter: www.kulturamt-friedrichshain-kreuzberg.de

Der Kunstraum Kreuzberg ist im Bethanien geblieben! Das Bethanien heisst jetzt Kunstquartier Bethanien!
Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ist weiterhin gemeinsam mit der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg und der Druckwerkstatt des Kulturwerks des bbk-berlin Ankernutzer im Bethanien. Das Bethanien bleibt ein avanciertes Zentrum der künstlerischen Produktion und Präsentation. Lediglich die Künstlerhaus Bethanien GmbH ist Ende Juni 2010 mit ihrem Atelierprogramm aus dem Bethanien ausgezogen und hat einen neuen Standort in Kreuzberg bezogen:www.kuenstlerhausbethanien.de
Die freiwerdenden Flächen werden durch öffentliche künstlerische Einrichtungen und Institutionen genutzt. Der Kulturstandort Bethanien wird weiter ausgebaut! Seit dem 01. Juli 2010 heisst das Bethanien Kunstquartier Bethanien! Seit dem 1. September 2010 sind 17 KünstlerInnen aus dem Berliner Atelierprogramm eingezogen. Ab März 2011 sind die Theaterplattform und interdisziplinäre Projekträume eingezogen. Bereits seit Ende Mai 2010 hat das Café-Restaurant "3Schwestern" geöffnet...
Weitere Informationen: www.kunstquartier-bethanien.de

Einen ausführlichen Flyer zum Kunstquartier Bethanien können Sie hier auf Deutsch oder Englisch herunterladen.

Kulturelle Bildung:
Seit 1. Februar 2007 hat der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien im Rahmen der Offensive für kulturelle Bildung des Rates für die Künste Patenschaften mit zwei Berliner Schulen übernommen:
www.rat-fuer-die-kuenste.de
www.fichtelgebirge-gs.cidsnet.de und www.fippev.de
www.loewe.cidsnet.de