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mariannenplatz 2
10997 berlin
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tel.:030/90298-1455
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öffnungszeiten:
täglich: 11 - 20 uhr
führung auf anfrage

eintritt frei
free admission

 


Aktuelle Termine

Ausstellung/Veranstaltungen:

contesting/contexting SPORT 2016

to reclaim the field with art and activism

9. Juli - 28. August 2016
Eröffnung: Freitag, 08. Juli ab 19 Uhr

Am Samstag, 09. Juli: bis 22 Uhr geöffnet – Parallel zum Sommerfest der Musikschule im Bethanien

Eine Ausstellung der nGbK in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. nGbK-Projektgruppe ccSPORT: Mikel Aristegui, Imtiaz Ashraf, Zeljko Blace, Sarah Bornhorst, Andreea Carnu, Caitlin D. Fisher, Carmen Grimm, Stuart Meyers

Ausstellung mit: Pascal Anson, Aquahomo, Imtiaz Ashraf, Berlin Bruisers, Boxing Queers, Cassils, Manuela Covini, Antoni Hervas Cortes & Panteres Grogues, David Crespo, Tristan Deschamps, Discover Football, Estelle Fenech, Caitlin D. Fisher, Zsuzsi Flohr/The Jewish Renaissance Boxing Club, Gabriele Fulterer & Christine Scherrer, Grrrls* Can Skate, Barbara Gruhl, Guerreiras Project, Jason Hall, Tabea Huth, Justin Jorgensen, Brian Kenny, Lola Lasurt, Julia Lazarus, Llobet & Pons, Albert Markert, Marthe’Oh, Tara Mateik, Marisa Maza, Dayna McLeod, Stuart Meyers, David Miguel, Frank J. Miles, Maximilian Moll, Marc Ohrem-Leclef, Les Dégommeuses, Tanja Ostojic´, Open Games, Pirate Cinema, Max Pelgrims, Kathrin Rabenort, Rafucko, Saul Selles, Marc Serra, Coral Short, Julia Smit, Spielaufbau, Katja Stuke, Ilaa Tietz, Tools for Action/Artúr von Balen & QueerSport/ Z¹eljko Blac´e, Alexa Vachon, Verena Melgarejo Weinandt, Tom Weller, QueerSportSplit & Zagreb, Queerfitness Berlin

Die Ausstellung und das Veranstaltungsprogramm fordern durch kritische Kunst und kreative aktivistische Praktiken das Feld des Sports heraus. Das Projekt schaut auf Diskriminierung aus feministischer und queerer Perspektive und ermutigt zur Emanzipation im Sport. Die „Welt des Sports“ wird kontextualisiert, fernab ihrer vermeintlichen Neutralität und Autonomie. Diverse gesellschaftspolitische Einflüsse, Erfahrungen und Bedingungen von und im Sport werden sichtbar gemacht.
Der Kontext SPORT prägt Normen und Identitäten maßgeblich – und meist auf einengende und schädigende Weise. Diese Ungerechtigkeit hat verschiedene Konturen, Formen und Orte im Sport – von Geschlechterdiskriminierung und der Unsichtbarkeit und Unterdrückung von LGBTIQ bis hin zur Arbeitsausbeutung und den städtischen Zwangsräumungen im Vorfeld sport-industrieller Großereignisse. Diskriminierung findet auf der persönlichen und lokalen Ebene statt; zwischen Sportler_innen, in Teams, Vereinen, zwischen Trainer_innen, Verwalter_innen, Fans, Sponsor_innen, in den Medien; auf der institutionellen Ebene und in Ausbildungsstrukturen, innerhalb der Berufsverbände, in Richtlinien und Regeln, in Organisationsabläufen sowie in der Gesetzgebung oder ihren Fehlstellen; auf der globalen, überkommerzialisierten Ebene sportlicher Großereignisse durch die Kommodifizierung von Körpern, Köpfen und Seelen, durch städtische Infrastrukturen und die Propaganda nationalstaatlicher Oligarchien; sowie überall dazwischen. Hier wird Rassismus, Sexismus, Kolonialismus, Homo-/Bi-/Transphobie/-feindlichkeit, Altersdiskriminierung, und Behindertenfeindlichkeit, Nationalismus, immer gemeinsam mit sozio-ökonomischer, kapitalistischer Klassenteilung und anderen Differenzachsen wirksam, die einander nähren und stützen. Leider werden die Systeme des SPORT überaus selten angefochten und kontextualisiert – stattdessen werden sie in ihrer derzeit bestehenden Form oft als selbstverständlich hingenommen.
2016: Diesen Sommer finden zwei SPORT-Großereignisse statt – die Männerfußball-Europameisterschaft (10. Juni - 10. Juli) in Frankreich und die Olympischen Spiele (5. - 21. August) in Rio de Janeiro, Brasilien. Dies bietet Gelegenheit und Notwenigkeit gleichermaßen, sich zu vernetzen und gemeinsam Räume für unabhängige, individuelle und basisdemokratische Ausdrucksweisen von, in und mit SPORT zu schaffen. Sport kann ein wirkmächtiges Feld sein, um Diskriminierung und Ungerechtigkeit im SPORT – aber auch darüber hinaus – anzugehen.
contesting/contexting SPORT 2016 in der nGbK und im Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien etabliert eine Plattform für transdisziplinären Austausch an den Schnittstellen von Kunst, Sport und Politik. Forscher_innen, Kritiker_innen, Fans und all ihre Visionen kommen zusammen und bestehende Auseinandersetzungen werden öffentlich weitergeführt. Es gilt neue Strategien zu entwickeln, um grenzübergreifend Nationalismus, Sexismus, Trans-/Inter-/Homophobie und Rassismus zu bekämpfen.

Weitere Informationen...

Kommende Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien:

10. September bis 13. November 2016
Eröffnung: Freitag, den 09. September, ab 19 Uhr
digging deep, crossing far
Ein Projekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, kuratiert von Elke Falat und Julia Tieke, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds
Das Projekt digging deep, crossing far möchte eine neue Sichtweise auf die globale Dimension des Ersten Weltkriegs eröffnen. Nachdem es zuvor Station in Indien, Pakistan, Brandenburg und dem Maghreb macht, soll es Ende 2016 im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Berlin stattfinden.
digging deep, crossing far fokussiert anhand einer Kombination von historischen Materialien und zeitgenössischen künstlerischen Positionen auf Narrative des Ersten Weltkriegs und ermöglicht eine Repositionierung. Die Zossen-Wünsdorfer Sonderlager für „Kolonialsoldaten“ - Muslime, Hindus und Sikhs, die im Ersten Weltkrieg in den Armeen Frankreichs, Englands und Russlands kämpften - sind als verdichtete historische Orte der Bezugs- und Ausgangspunkt für zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzungen. Dabei werden verschiedene historische Fäden aufgegriffen und in die Jetztzeit überführt. Denn der Krieg bildet immer noch einen Resonanzboden für die derzeitige politische Situation in Deutschland, in Europa und der globalisierten Welt.
Die Lager werden als Orte spezifischer sozialer, politischer, wissenschaftlicher und künstlerischer Diskurse verstanden und kritisch vergegenwärtigt. Uns geht es dabei um Geschichtsschreibung und ihre weißen Flecken, um die kritische Untersuchung von Abgrenzungs- und Zuschreibungsformen. Ein Fokus liegt auf politischen und medialen Narrativen (z.B. Lob der „islamisch-deutschen Freundschaft“); dies wird nicht zuletzt vor dem gegenwärtigen Diskurs zu Flucht und Asyl relevant: Auf dem Gelände des ehemaligen „Halbmondlagers“ im Brandenburgischen Wünsdorf entsteht derzeit ein Erstaufnahmeheim für Asylsuchende, das bis zu 1.600 Bewohner/innen aufnehmen soll. Die Adresse des Heims: „Moscheestraße“ - die einzige in Deutschland.
Die Ausstellung der zeitgenössischen Arbeiten, gemeinsam mit einer Darstellung des historischen Bezugspunkts, soll Ende 2016 im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien stattfinden und wird von einem Begleitprogramm mit Lesungen, Filmvorführungen, Vorträgen und Exkursionen gerahmt.
digging deep, crossing far schließt auch an die Ausstellung „Making of... The Halfmoon Files“ von Britta Lange und Philip Scheffner an, die 2007/2008 im Kunstraum Kreuzberg gezeigt wurde und erstmals die Existenz der sog. „Halbmondlager“ in Wünsdorf während des Ersten Weltkriegs mittels einer mehrteiligen Installation thematisierte.

Ausstellungsübernahme:

Die Ausstellung Context is Half the Work. A Partial History of the Artist Placement Group, die im Herbst 2015 im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien gezeigt wurde, ist nun vom 4.8.-5.10.2016 in Summerhall (Edinburgh, UK) zu sehen. Um ein Placement bei Scottish Television erweitert, werden dort Dokumentationen und künstlerische Arbeiten der britischen Künstler*innengruppe ausgestellt, die während der Placements in öffentlichen Institutionen und Industriebetrieben entstanden sind.
Mit Arbeiten von Ian Breakwell, Roger Coward, Garth Evans, David Hall, John Latham, George Levantis, Barbara Steveni u.a.
Kuratiert von Naomi Hennig und Ulrike Jordan in Dialog mit Barbara Steveni
Mehr Informationen: contextishalfthework.net/ und http://festival16.summerhall.co.uk

Weitere Ausstellung im Projektraum/Studio1:

Projektraum:

Welcome to Futuristan– 30 Jahre galerie futura
Eröffnung: 6.8.2016, 19:00
Ausstellung: 7.8.-27.8.2016, täglich 14:00-19:00
Ausstellung mit: Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Anna S. von Holleben, annette hollywood, Verena Kyselka, Katharina Lüdicke, Dorothea Nold, Raha Rastifard, Elianna Renner, Gisela Weimann
Die Berliner alpha nova & galerie futura wird dieses Jahr 30 Jahre alt. Aus diesem Anlass bringt die Ausstellung Künstlerinnen verschiedener Generationen zusammen und befragt sie nach ihren einstigen wie gegenwärtigen Wünschen eines selbstbestimmten künstlerischen Schaffen. Dabei werden ihre Vorstellungen von Arbeits- und Lebensbedingungen jenseits von Ungleichheit, Diskriminierung und Prekarität sowie von gesellschaftlichen (Gegen)Entwürfen thematisiert – letztendlich ihre Visionen vom „idealen Leben“.
weitere Termine
13.8.2016, 16:00 Kuratorinnen- und Künstlerinnenführung
18.8.2016, 18:00 If You Fail To Cross The Rubicon, Performance, Nathalie Mba Bikoro
25.8.2016, 19:00 Podiumsdiskussion Feministische Räume in Kunst und Politik. Ein generationsübergreifendes Gespräch mit Sharon Adler (AVIVA-Berlin), Madeleine Bernstorff (Filmkuratorin), Teena Lange (Projektraum Grüntaler9, Berlin), Sandrine Micossé-Aikins (Kuratorin, Geschäftsleitung Kubinaut – Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung).
Moderation: Dr. Marie-Anne Kohl (Institut für Musik- und Theaterwissenschaften, Universität Bayreuth)
In Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
Welcome to Futuristan wird kuratiert von Uta Koch-Götze, Katharina Koch, Dorothea Nold
ausführliches Programm: www.alpha-nova-kulturwerkstatt.de/projekte/

Für aktuelle Infos siehe: www.kunstquartier-bethanien.de

Tokyo Wonder Site Residenz – Raum 139 1. OG. Bethanien

Seit Juli 2016 ist Kentaro TAKI Stipendiat von Tokyo Wonder Site Berlin.

Für das Jahr 2016 sind folgende Künstler*innen ausgewählt:
Januar-März: Shingo YOSHIDA
April- Juni: Sakiko MITSUYA (Artist name: Sako KOJIMA)
Juli-September: Kentaro TAKI
Oktober-Dezember: Shun OWADA
Januar-März 2017: Atsuko MOCHIDA

Komplizen

Der Kunstraum hat neue Verbündete: Seit Januar 2015 unterstützen die Komplizen den Kunstraum Kreuzberg/Bethanien als Förderverein. Hierbei geht es in vielerlei Hinsicht um die gemeinsame Sache - Neben der finanziellen Förderung soll vor allem auch ein Netzwerk aus Kunstinteressierten und Künstlern geschaffen werden. Für den regelmäßigen Austausch unter den Komplizen sorgt ein kuratiertes Programm, das im Rahmen der Ausstellungen des Kunstraums stattfindet.
Mehr Hinweise zu den Komplizen auf www.komplizenkreuzberg.de oder über facebook.

"Raum der Komplizen"

Der Raum der Komplizen dient der Präsentation von kleineren künstlerischen Projekten, von Interventionen oder Projekten der Kulturellen Bildung (hier vornehmlich von den Partnerschulen des Kunstraumes).

Weitere Informationen/Aktuelles:

Newsletter:
Wenn Sie unser Newsletter bestellen möchten, schreiben Sie bitte eine Email mit dem Betreff "subscribe": bauer[at]kunstraumkreuzberg.de

Praktikum:
Interesse an einem studiumbegleitenden Praktikum im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien?
Der Kunstraum Kreuzberg bietet regelmäßig Praktika an. Voraussetzungen: Lust und Interesse Kunstausstellungen zu organisieren, bei der Öffentlichkeitsarbeit mitzuarbeiten, bei den Veranstaltungen mitzuwirken... Wir können leider kein Geld anbieten aber wichtige Erfahrungen und Kenntnisse, konkrete und spannende Einblicke in die Arbeit einer Kunstinstitution, Arbeit im Team, Verantwortung, Netzwerke, u.v.a. Das Praktikum dauert ca. 3 Monate und umfasst in der Regel 30 St./Woche, es sei denn es ist ein Pflichtpraktikum für die Ausbildung, das mehr Stunden beinhaltet.
Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbung an: bethanien[at]kunstraumkreuzberg.de

Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ist eine Kommunale Galerie des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg und erhält hierüber seine Grundfinanzierung.
Der Kunstraum ist Mitglied im Arbeitskreis der Kommunalen Galerien Berlin: www.kgberlin.net
Seit 2014 wird die Arbeit des Kunstraumes unterstützt aus Mitteln der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten: Ausstellungsfonds Kommunale Galerien

Weitere Hinweise über Ausstellungen in Berlin erhalten Sie unter:

Informationen zu den touristischen Angeboten in Friedrichshain-Kreuzberg erhalten Sie unter: www.tourismus-friedrichshain-kreuzberg.de

Informationen zu Angeboten in Kreuzberg und nützliche Adressen erhalten Sie unter: www.x-berg.info

Der Kunstraum Kreuzberg ist eine Einrichtung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg. Informationen zum Fachbereich Kultur und Geschichte des Bezirksamtes erhalten Sie unter: www.kulturamt-friedrichshain-kreuzberg.de

Der Kunstraum Kreuzberg ist im Bethanien geblieben! Das Bethanien heisst jetzt Kunstquartier Bethanien!
Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ist weiterhin gemeinsam mit der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg und der Druckwerkstatt des Kulturwerks des bbk-berlin Ankernutzer im Bethanien. Das Bethanien bleibt ein avanciertes Zentrum der künstlerischen Produktion und Präsentation. Lediglich die Künstlerhaus Bethanien GmbH ist Ende Juni 2010 mit ihrem Atelierprogramm aus dem Bethanien ausgezogen und hat einen neuen Standort in Kreuzberg bezogen:www.kuenstlerhausbethanien.de
Die freiwerdenden Flächen werden durch öffentliche künstlerische Einrichtungen und Institutionen genutzt. Der Kulturstandort Bethanien wird weiter ausgebaut! Seit dem 01. Juli 2010 heisst das Bethanien Kunstquartier Bethanien! Seit dem 1. September 2010 sind 17 KünstlerInnen aus dem Berliner Atelierprogramm eingezogen. Ab März 2011 sind die Theaterplattform und interdisziplinäre Projekträume eingezogen. Bereits seit Ende Mai 2010 hat das Café-Restaurant "3Schwestern" geöffnet...
Weitere Informationen: www.kunstquartier-bethanien.de

Einen ausführlichen Flyer zum Kunstquartier Bethanien können Sie hier auf Deutsch oder Englisch herunterladen.

Kulturelle Bildung:
Seit 1. Februar 2007 hat der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien im Rahmen der Offensive für kulturelle Bildung des Rates für die Künste Patenschaften mit zwei Berliner Schulen übernommen:
www.rat-fuer-die-kuenste.de
www.fichtelgebirge-gs.cidsnet.de und www.fippev.de
www.loewe.cidsnet.de