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tel.:030/90298-1455
fax: 030/90298-1453
e-mail


öffnungszeiten:
täglich: 12 - 19 uhr
führung auf anfrage

eintritt frei


Aktuelle Ausstellung:

Open Monument – vergängliche Denkmäler im öffentlichen Raum

4. Mai bis 16. Juni 2013

Eröffnung: Freitag, den 3. Mai 2013, ab 19 Uhr
mit einer Performance von Luca Pozzi („Drawing Session on Mother Plat-form Device“), einem Konzert von David Maranha und Party mit DJ Marcfm

Ein Ausstellungsprojekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, kuratiert von Marta Jecu, gefördert durch: Italienisches Kulturinstitut Berlin, Architektur Galerie Berlin, Japan Foundation, BERLIN-ARTLINK, Camões – Instituto da Cooperação e da Lingua/Portugal, CICANT – Centre for Research in Applied Communications, Culture and New Technologies, Calouste Gulbenkian Foundation und Circus Schatzinsel


KünstlerInnen: Carlos Bunga, Delio Jasse, Hironari Kubota, Matias Machado, David Maranha, Luca Pozzi, Cristian Rusu, Sancho Silva+Christian Troberg, Yukihiro Taguchi, Nuno Sousa Vieira, Sinta Werner


Im Rahmen des Projektes werden im öffentlichen Raum in Berlin-Kreuzberg neue Denkmäler geschaffen, die sich mit zeitgenössischen Mitteln mit der jüngeren Geschichte Berlins befassen. Zehn internationale KünstlerInnen intervenieren an historisch belegten Orten. Es entstehen vergängliche Architekturen in Form von Spaziergängen, eines mobilen städtischen Archivs, einer umgekehrten Konstruktion unter der Erde, eines selbstgemachtes Hauses u.a.
Diese auch virtuellen aber wirkungskräftigen Aktionen greifen in die historischen Denkmäler Berlins ein. Sie verbinden die existierenden Denkmäler (inklusive des Kunstraums Kreuz-berg/Bethanien selbst) mit neuen zeitlichen und räumlichen Zusammenhängen.
Die Stadt wird mit Hilfe von archäologischen und rückläufigen Prozessen untersucht und damit als ein Organismus, der sich selbst verzehrt, betrachtet. Die neuen Konstruktionen haben im Gegensatz zu den offiziellen Denkmälern keine festgelegte symbolische oder ideologische Be-deutung. Sie werden nicht als Festlegung und Konservierung von Symbolen verstanden, son-dern als Überbleibsel der Geschichte und städtebaulicher Projekte betrachtet. Sie haben eine temporäre Funktion, die durch die Passanten neu und individuell interpretiert werden kann. Sie können von den Stadtbewohnern benutzt, transformiert oder zerstört werden.
Die Künstler dokumentieren in verschiedenen Medien (Photographien, Videos, architektonische Modelle, Installationen) die Transformationen ihrer Installationen: die Aneignung durch die Stadtbewohner, die Prozesse der Dekonstruktion, sowie die Interaktion mit den Passanten. Diese Ergebnisse werden zusammen mit komplementären Werken – virtuellen und weiteren rea-lisierten Projekten – im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zu sehen sein.

Begleitprogramm:
- Samstag, den 4. Mai 2013, 17 Uhr: Führung der beteiligten Künstler zu den Installationen im öffentlichen Raum, Treffpunkt: Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
- Dienstag, den 7. Mai 2013, 16 Uhr: Führung durch die Galerie Eigen+Art durch den Architekten Jürgen Mayer, Treffpunkt: Galerie Eigen+Art, Auguststr. 26, 10117 Berlin
- Mittwoch, den 8. Mai 2013, 14 Uhr: Führung durch die Architekturarchive der Berlinischen Galerie durch Frau Ursula Müller. Eintritt 5 Euro, Treffpunkt: Berlinische Galerie, Alte Jakobstr. 124-128, 10969 Berlin
- Mittwoch, den 22. Mai 2013, 17 Uhr: Gespräch mit Herrn Ulrich Müller, Direktor der Architektur Galerie Berlin zum Thema: Schnittpunkt zwischen Architektur und Kunst in der kuratorischen Praxis anhand von vergangenen Ausstellungen der Galerie, Treffpunkt: Architektur Galerie Berlin, Karl-Marx-Allee 96, 10243 Berlin.
- Onlineplattform: der Blog THINKABOUTSPACE, Design von Alessandro Geri Rustighi:
Im Vorfeld der Ausstellung wurden Skizzen, Ideen, Modelle, Texte, Photos und Klänge zusammengetragen, die sich mit der Vorstellung von einem zeitgenössischen Denkmal auseinandersetzen. Link: http://www.thinkaboutspace.net/


Im Rahmen des Ausstellungsprojektes werden zusätzliche Veranstaltungen angeboten. Informationen hierüber erhalten Sie auf unserer Homepage bzw. telefonisch: Tel.: (030) 90298-1464

Hand-Out mit Informationen zu den Arbeiten und den Standorten im Außenraum...

Flyer der Ausstellung