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Jahresprogramm 2017

28. Januar bis 19. März 2017
Eröffnung: Freitag, 27. Januar, ab 19 Uhr
CTM Club Transmediale – Critical Constellations of the Audio-Machine in Mexico
Ein Projekt von DISK-CTM kuratiert von Carlos Prieto Acevedo in Zusammenarbeit mit CTM

01. April bis 11. Juni 2017
Eröffnung: Freitag, 31. März, ab 19 Uhr
The Muscle Memory
Eine Ausstellung des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien kuratiert von Ece Pazarbesi gefördert durch den Ausstellungsfonds für Kommunale Galerien, den Fonds für Ausstellungsvergütungen und durch das Institut für Auslandsbeziehungen

24. Juni bis 27. August 2017
Eröffnung: Freitag, den 23. Juni, ab 19 Uhr
Das purpurne Zimmer – Viron Erol Vert
Ein Projekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und den Fonds für Ausstellungsvergütungen

09. September bis 12. November 2017
Eröffnung: Freitag, den 08. September, ab 19 Uhr
The Kids Want Communism – anlässlich 100 Jahre Oktober Revolution in Russland
Kuratiert von Joshua Simon, MoBY-Museums of Bat Yam/Israel, gefördert durch die Rosa Luxemburg Stiftung, durch den Ausstellungsfonds für Kommunale Galerien und den Fonds für Ausstellungsvergütungen

25. November 2017 – 14. Januar 2018
Eröffnung: Freitag, den 24. November, ab 19 Uhr
Stolen Moments – Namibian Music History Untold
Ein Projekt des Iwalewahaus, Universität Bayreuth kuratiert von Aino Moongo (NA) und Dr. Ulf Vierke (DE), gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes

28. Januar bis 19. März 2017
Eröffnung: Freitag, 27. Januar, ab 19 Uhr
CTM Club Transmediale – Critical Constellations of the Audio-Machine in Mexico
Ein Projekt von DISK-CTM kuratiert von Carlos Prieto Acevedo in Zusammenarbeit mit CTM
Constellations of the Audio-Machine in Mexico” beim CTM 2017 wird gefördert durch FONCA (National Fund for the Arts and Culture, Mexico), AMEXCID (Ministry of Foreign Affairs, Mexico / das Duale Jahr Mexiko-Deutschland) and Fundación Cultural Bancomer.
Im Fokus der diesjährigen Ausstellung stehen die Geschichte und der aktuelle Zustand der elektronischen Musik und Klangkunst in Mexiko. Die Ausstellung ermöglicht Einblicke in die unterschiedlichen Musikstile und Klangexperimente, die in dem Land seit Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden sind.
Die vom mexikanischen Klangforscher Carlos Prieto Acevedo kuratierte Ausstellung beinhaltet speziell für diesen Anlass erstellte Arbeiten wichtiger Protagonisten der mexikanischen Klangkunstszene, darunter Ariel Guzik, Angélica Castelló, Guillermo Galindo, Roberto Morales, Verónica Gerber, Mario de Vega und Carlos Sandoval. Vorträge, Diskussionen und Performances mit und über mexikanische Musik aus den letzten 20 Jahren, sowie Neuinterpretationen und Rekonstruktionen von Werken aus den Anfangstagen der experimentellen Musik in Mexiko verorten die Ausstellung in einem größeren, internationalen Kontext.
Die Moderne und ihr Einfluss auf Musiker und Künstler seit Beginn des 20. Jahrhunderts, Nationalismus und Identität, die Rolle von Maschinen bei der Modernisierung und das neoliberale ökonomische und politische Projekt, das Mexiko seit den 1990ern vereinnahmt, sind Wendepunkte, die sich in den musikalischen und künstlerischen Werken wiederspiegeln. Diese Themenfelder reflektiert die in fünf Abschnitten organsierte Ausstellung als eine Konstellation von Erfahrungen: Indo-Futurismus, die mexikanische Kosmopole, das Monströse, Emanationen und Epilog. Anstatt eine chronologische Narration zu entwerfen, zeigt die Ausstellung Zusammenhänge, Verbindungen und Assemblagen auf, die den Logiken des Bruchs, des Staunens, des Unfalls, der Neugier, des Versprechens, des Überlebens und der Zerbrechlichkeit nachspüren, und sucht nach Anzeichen für neue Lebens- und Gesellschaftsentwürfe angesichts der wachsenden identitären und kulturellen Krisen des essentialistischen Projekts des Nationalstaates und der Nation.
Trotz eines klaren Schwerpunkts auf Mexikos facettenreiche Klangästhetiken eröffnet die Ausstellung mit Verweisen auf parallele Entwicklungen in bildender Kunst, Literatur und Kino auch einen größeren kulturellen Kontext. Grundlage für das Konzept ist Carlos Acevedos Buch, Voltage Variations : Conversations with Mexican Sound Artists and Electronic Musicians, das beim CTM 2014 vorgestellt wurde.
Die Ausstellung wird im Zuge des CTM Festivals für zeitgenössische elektronische, digitale und experimentelle Musik im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zu sehen sein.
Schon immer hat sich das CTM Festival zum Ziel gesetzt, radikalen und extremen musikalischen Ausdrucksformen sowie dissonanten Gefühlswelten Raum zu geben. Unter dem Titel FEAR ANGER LOVE will CTM 2017 nun explizit den Fokus auf die verschiedenen Formen und Strategien von Emotionen in und durch Musik legen und so den komplexen (musikalischen) Vermittlungsprozessen zwischen Körper, Affekt und Politik nachspüren. Mit besonderen Projekten und Auftragswerken, mit Performances, einem diskursiven Tagesprogramm und Augenmerk auf die Vielfalt zeitgenössischer Musikgeographien jenseits des Mainstream, erkundet CTM 2017 die Potenziale (musikalischer) Emotion zwischen Ressentiment und emanzipatorischer Politik.
Vom 27. Januar bis zum 5. Februar 2017 kehrt CTM 2017 Fear Anger Love in sein Netzwerk aus herausragenden Orten des Berliner Nach- und Kulturlebens zurück, darunter das HAU Hebbel am Ufer, Berghain, Kunstquartier Bethanien, Yaam, und Heimathafen Neukölln.

01. April bis 11. Juni 2017
Eröffnung: Freitag, 31. März, ab 19 Uhr
The Muscle Memory
Eine Ausstellung des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien kuratiert von Ece Pazarbesi gefördert durch den Ausstellungsfonds für Kommunale Galerien, den Fonds für Ausstellungsvergütungen und durch das Institut für Auslandsbeziehungen
„The Muscle Memory“ ist ein Ausstellungsprojekt, das den Begriff des Muskelgedächtnisses bzw. des motorischen Lernens aufgreift, der in den Neurowissenschaften als eine Art von Bewegung definiert ist, die sich durch Wiederholung mit der Zeit in die Muskulatur einprägt. Die Ausstellung untersucht diesen Begriff aus unterschiedlichen Perspektiven im Hinblick auf Gesellschaftspolitik, Körpertechnologie und Machtmechanismen.
Dabei begreift die Ausstellung das ehemalige Krankenhaus Bethanien als Skelett des Projekts und bezieht das Gebäude sowie seine Umgebung mit ein. Parallel zur Ausstellung wird eine Reihe öffentlicher Veranstaltungen stattfinden. Die Veranstaltungen sind eine konzeptionelle Verbindung zu den alten Gebäuden im Garten des Bethanien.
Eingeladen sind bildende und darstellende Künstler und Experten wie Neurowissenschaftler, Zen-Meister und Bodyworker aus verschiedenen Ländern (Türkei, Irak, Kosovo, Bosnien, Großbritannien, Spanien, den USA und Deutschland), um mit dem Publikum die verschiedenen Bedeutungsebenen des Begriffs „Muscle Memory“ zu diskutieren. Das Projekt richtet sich an die interkulturelle Szene in Berlin und beschränkt sich nicht nur auf ein kunstinteressiertes Publikum, sondern steht allen offen, die mit den darstellenden Künsten, Körperpraktiken und wissenschaftlichen Disziplinen in Kontakt treten möchten.
Mit seiner starken Verbindung zum Ort sowie verschiedenen Instrumenten der Gedächtniskontrolle widmet sich das Projekt diesem Thema 46 Jahre nach Schließung des Krankenhauses Bethanien. Indem es mit Fragen zu Muskelgedächtnis und Macht spielt, schafft es eine räumliche und konzeptionelle Verknüpfung mit den historischen Gebäuden des Bethanien. Dieses Potential gilt es auszuschöpfen, um daran zu erinnern, wie die Gemeinschaft für das Überleben des Bethanien und gegen die Abriss- und Neubaupläne von 1970 gekämpft hat.

24. Juni bis 27. August 2017
Eröffnung: Freitag, den 23. Juni, ab 19 Uhr
Das purpurne Zimmer – Viron Erol Vert
Ein Projekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und den Fonds für Ausstellungsvergütungen
Das purpurne Zimmer ist ein multimediales Ausstellungsprojekt des in Berlin lebenden und aus Istanbul ursprünglich stammenden Künstlern Viron Erol Vert. Die Titelgebung nimmt Bezug auf den Begriff der Purpurgeburt, der Porphyrogenese, die als vielschichtige Metapher für Konflikte um Vorherrschaft, Gebiets- und Machtansprüche bis in unsere Zeit verstanden werden kann und dafür, wie Narrative konstruiert werden, die für deren Legitimation herangezogen werden können.
Dazu bezieht sich der Titel auch inhaltlich und geografisch auf die kulturelle Identität des Künstlers, in der sich griechisch-orthodoxe, arabische, levantinische, armenische und sephardische Elemente vereinen. Sowie das Phänomen der Purpurgeburt, welches auf der ganzen Welt bis zum heutigen Tag ein Begriff ist, in Byzanz ihren Ursprung hat, findet das Konzept seinen Ausgangspunkt auch im heutigen Istanbul.
Dieser Ausgangspunkt liegt in Viron Erol Verts elterlicher Wohnung im Istanbuler Stadtteil Osmanbey, die aufgrund der Zuspitzung der gesellschaftspolitischen Lage in der Türkei in der letzten Dekade aufgegeben werden musste.
Vert glaubt, dass Alltagsobjekte, Zeugen für die Lebensgeschichte, Schicksale und Gewohnheiten ihrer früheren Besitzer sein können. In Verbindung ihrer eigene Geschichte mit neuen Thematiken werden diese von ihrem ursprünglichen Verwendungszweck enthoben und fungieren durch Vereinigung dadurch als Grundlage für neue künstlerische Position. Diese Objekte bilden die Ausgangsobjekte der künstlerischen Installationen.
Das Ausstellungsprojekt wird neue und bereits bestehende Arbeiten von Viron Erol Vert vereinigen. Die Räume des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien werden metaphorisch zu einer Wohnung umgeformt. Jedem einzelnen Raum wird eine Geschichte bzw. ein Objekt zugeordnet. Insgesamt werden 12 Installationen gezeigt.
Das Begleitprogramm besteht aus 12-15 Veranstaltungen.
Das Ausstellungsprojekt wird durch eine Broschüre begleitet, die neben einführenden Texten auch Beschreibungen der Installationen beinhaltet.

09. September bis 12. November 2017
Eröffnung: Freitag, den 08. September, ab 19 Uhr
The Kids Want Communism – anlässlich 100 Jahre Oktober Revolution in Russland
Kuratiert von Joshua Simon, MoBY-Museums of Bat Yam/Israel, gefördert durch die Rosa Luxemburg Stiftung, durch den Ausstellungsfonds für Kommunale Galerien und den Fonds für Ausstellungsvergütungen
The Kids Want Communism bildet den Abschluss einer Ausstellungsserie zum Gedenken an den 100. Jahrestag der Oktoberrevolution von 1917. Dieses Jubiläum sollte nicht nur Anlass sein, über Form und Folgen des real existierenden Sozialismus im 20. Jahrhundert in Europa und Asien nachzudenken, sondern es lädt uns auch ein, genauer zu beleuchten, was beinahe passiert wäre, was nicht passiert ist, was hätte passieren können oder sollen und was noch immer passieren könnte. Mehr als jeder andere Begriff drückt „Kommunismus“ den Gegensatz zu einer Realität aus, die Ausbeutung und Ungleichheit befürwortet und zelebriert. Überall, wo sich der Kapitalismus zeigt, bringt er stets den Kommunismus als eine Option für seine radikale Verneinung mit sich. Doch der Kommunismus begnügt sich nicht damit, lediglich Machtverhältnisse und die Spaltung in Klassen zu beschreiben, was zu einem „wir gegen sie“ führt, sondern er bietet noch eine zusätzliche Achse — eine, bei der wir die Zukunft werden. Diese Achse verläuft zu jedem Zeitpunkt parallel zu uns und steht unter dem Leitsatz, dass das Zusammensein über dem Sein steht, über jeder Form des Seins: biologisch, politisch, psychologisch, familiär, gesellschaftlich und so weiter.

25. November 2017 – 14. Januar 2018
Eröffnung: Freitag, den 24. November, ab 19 Uhr
Stolen Moments – Namibian Music History Untold
Ein Projekt des Iwalewahaus, Universität Bayreuth kuratiert von Aino Moongo (NA) und Dr. Ulf Vierke (DE), gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes
Die Geschichte der namibischen Populär¬musik in der Zeit der 1950er und Ende der 1980er Jahre steht im Zentrum der Koopera¬tion des Iwalewahaus, Universität Bayreuth und der Stolen Moments Research Group aus Windhoek, Namibia.
Das im Rahmen des TURN Fonds für künst¬lerische Kooperationen zwischen Deutsch¬land und afrikanischen Ländern von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Ausstellungsprojekt beleuchtet, 26 Jahre nach der Unabhängigkeit Namibias, erstmals die Musikkultur der Townships, die in Zeiten der Apartheid unterdrückt und ins Abseits gedrängt wurde.
Aufbauend auf einer Materialsammlung, die in sechsjähriger Recherchearbeit gemeinsam mit einer Vielzahl an Musiker*innen und Zeit¬zeugen das verloren geglaubte musikalische Erbe des Landes wieder ans Tages¬licht beförderte, entstand eine Ausstellung, die zuerst im Iwalewahaus, danach in den Afrika Bibliographien, Basel und schließlich im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, zu sehen sein wird.
Dabei stellt die künstlerische Auseinander¬setzung mit dieser bisher unerzählten Musikgeschichte nicht nur das kreative Schaffen der einzelnen Künstler*innen in den Mittelpunkt, sondern reflektiert immer auch Fragen kultureller Identität, Herkunft und Landesgeschichte. So widmet sich die Ausstellung unter anderem der Ahnengalerie der namibischen Unterhaltungsmusik, die wegweisende Musiker*innen des Landes samt ihrer Musik erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Bergung und Sichtbarmachung von Liedern und Geschichten dient schließlich nicht allein der Ausleuchtung eines bisherigen dunklen Punktes der jünge¬ren afrikanischen Musikgeschichte. Die Konfrontation und Auseinandersetzung mit dem musikalischen Erbe und die damit verbundene Landesgeschichte ist gerade in Namibia von großem Wert für die Anregung eines Generationendialogs, der bislang vom Schweigen über die Jahre der Apartheid geprägt war.
Mit Werken von: Ben Molatzi, Wiks Louw, Willy Collins, #Kha¬rixurob, Samuel Flermuis, Kakuja Kemba¬le, The Rocking Kwela Boys, Rita Ikwambi, The Ugly Creatures, Kwela and Lexington, Papa Shikongeni, Phillipus Shehama, David Amukoto, Sandile Pazvakavamwa, Stephan Zaubitzer u.v.a.

Jahresübergreifende Projekte und Kooperationsprojekte:

# ART / EXCHANGE – # KUNST / VERMITTLUNG – Nachbarschaftsprojekte
Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien lädt Akteure aus dem Kontext der Willkommenskultur und Kunstvermittlung zu Round-Table-Treffen ein, um gemeinsam der Frage nach möglichen und adäquaten Formaten der Kunstvermittlung für und mit Geflüchteten nachzugehen. Wie kann der Ort Kunstraum Kreuzberg/Bethanien als öffentlicher Ort der Kunstproduktion und -vermittlung mit Willkommenskultur verbunden und ein Zugang gefördert werden? Wie kann konkret die Vermittlung der Institution selbst als auch sein Programm für Geflüchtete stattfinden?
Im Raum Bilgisaray – türkisch für Palast des Wissens – in der Oranienstraße und damit unmittelbarer Nähe zum Kunstraum Kreuzberg/Bethanien finden im Rahmen gemeinsamer Kochaktionen Workshops, Vorträge und Diskussionen statt, die zum Ziel haben, durch Austausch und Netzwerkbildung konkrete Formate der Kunstvermittlung für den Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zu entwickeln. Mit dem Prinzip der Multiplikation erweitert sich die Gestaltung der Round-Table sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich ihrer Teilnehmer. Diskussionen und Ergebnisse der Round-Table-Treffen werden durch Stream/Podcast bzw. Radioübertragung und im Komplizen-Raum des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien präsentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die entwickelten Formate werden im Folgejahr mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien umgesetzt und erprobt. Damit soll mit und für Geflüchtete Kunstinteressierte eine Eigenständigkeit in der Entwicklung und Teilnahme an Formaten der Kunstvermittlung ermöglicht werden.

Komplizen - Förderverein des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
Der Kunstraum hat neue Verbündete: Seit Januar 2015 unterstützen die Komplizen den Kunstraum Kreuzberg/Bethanien als Förderverein!
Hierbei geht es in vielerlei Hinsicht um die gemeinsame Sache – Neben der finanziellen Förderung soll vor allem auch ein Netzwerk aus Kunstinteressierten und Künstlern geschaffen werden. Für den regelmäßigen Austausch unter den Komplizen sorgt ein Programm, das im Rahmen der Ausstellungen des Kunstraums stattfindet.
"Raum der Komplizen"
Der Raum der Komplizen dient der Präsentation von kleineren künstlerischen Projekten, von Interventionen oder Projekten der Kulturellen Bildung (hier vornehmlich von den Partnerschulen des Kunstraumes). Der Raum der Komplizen ist dem eigentlichen Kunstraum vorgelagert.
Offensive Kulturelle Bildung
Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien wird auch in 2015 seine beiden Schulpatenschaften mit der Fichtelgebirge Grundschule und der Röntgen-Schule weiterführen und projektbegleitend im Kunstraum und in den Schulen selbst Aktivitäten der kulturellen Bildung entwickeln, durchführen und präsentieren. Insbesondere soll weiterhin der den Ausstellungsräumen des Kunstraumes vorgelagerte Raum im Bethanien – der sog. „Raum der Komplizen“ – für Ausstellungen und Projekte der Partnerschule und für Aktivitäten der Kulturellen Bildung genutzt werden.

Kunstquartier Bethanien / Studio 1:
Samstag, 24. Juni 2017, 14 bis 22 Uhr
Offenes Bethanien und Sommerfest der Musikschule
Am Samstag, den 24. Juni ab 14 Uhr bis tief in die Nacht möchte das neue Kunstquartier Bethanien – der Zusammenschluss aller kulturellen und künstlerischen Einrichtungen und Institutionen des Hauptgebäudes des Bethanien – ein „Fest“ veranstalten und damit das Haus öffnen und die Vielfalt der Angebote sichtbar machen.

Januar bis Dezember 2017
Raum 136 & 139 – Tokyo Wondersite Berlin at Bethanien
Das Residenz-Programm von Tokyo Wonder Site Berlin wird vom Kunstraum Kreuzberg/Bethanien betreut und findet im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Tokyo und Berlin statt in Begleitung durch die Senatskanzlei/Kulturelle Angelegenheiten und Senatskanzlei/Städtepartnerschaften.
Seit 2011 haben das Land Berlin und das Tokyo Metropolitan Government den jeweiligen Austausch von KünstlerInnen im Rahmen von Künstlerresidenzen verabredet. Japanische KünstlerInnen können sich ausschließlich direkt bei Tokyo Wonder Site bewerben.
Tokyo Wonder Site Berlin wird aus Mitteln des Tokyo Metropolitan Government finanziert. Koordination: Kanta Kimura und Stéphane Bauer
Von Januar bis März 2017 ist Atsuko MOCHIDA die Residenzkünstlerin.

Stand: 07.02.2017