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Jahresprogramm 2015

Programm 2015 als pdf hier zum herunterladen...

bis 11. Januar 2015
Objects in a Room
Eine Ausstellung des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien konzipiert durch Zoë Claire Miller und Eli SkatvedtGegenstand dieser Ausstellung sind Gegenstände. Der Fokus liegt auf Arbeiten, die sich eher intuitiv begreifen lassen und sich vielmehr für eine Begegnung auf einer emotionalen Ebene eignen als auf einer theoretisch-konzeptuellen. Dennoch lassen sich verschiedene Theorien zur Rolle des Objekts an ihnen erproben, so etwa Frieds Theatralität der Objekte oder Heideggers Dinglichkeit. Singuläre Objekte werden gemeinsam mit Arbeiten präsentiert, die sich mit Objektkultur und -kult auseinandersetzen.
Mit Arbeiten von: Daniela Baldelli, Andreas Blank, Jessica Jackson Hutchins, Rachel De Joode, Antoanetta Marinov, Zoë Claire Miller, Marco Montiel-Soto, Pierre-Etienne Morelle, Jens Nippert, Aurora Passero, Sara Pfrommer, Katrin Rother, Thomas Schroeren, Eli Skatvedt, Lisa Tiemann.

24. Januar – 22. Februar 2015
Eröffnung: Freitag, 23. Januar, ab 19 Uhr
CTM Club Transmediale – UN TUNE
Mit seiner jährlichen Ausstellung erforscht das CTM Festival die Möglichkeiten und Grenzen von Musik und Sound an ihren Schnittstellen zur zeitgenössischen Kunst. Unter dem Titel Un Tune – Exploring Sonic Affect befasst sich das CTM Festival 2015 mit den affektiven Potentialen von Frequenzen, Musik und Bildern. Im Mittelpunkt des Interesses stehen Phänomene wie ASMR, Flicker, Biofeedback, Psychoakustik, Neo-Psychedelik, Noise, Subbass-Vibrationen und taktile Klänge. Die in der Ausstellung vertretenen Künstlerinnen und Künstler nutzen die affektiven Potentiale von Geräuschen, Frequenzen und Bildern, um menschlichen und nicht-menschlichen Körpern auf ebenso beunruhigende wie emphatische Weise nahe zu rücken. Das künstlerische Experimentieren mit affektiven und somatischen Wirkungen eröffnet Möglichkeiten des Stimmens und Ent-Stimmens, Variationen eines Mehrklangs aus Energie, Körper und Maschine. “Un Tune” dient dabei auch als übergreifende Methapher, die gleichermaßen auf die Möglichkeit der merkantilen und disziplinarischen Instrumentalisierung affektiver Wirkungen verweist, wie auch auf ihre emanzipatorischen Potentiale, die in der zeitweisen Auflösung eines habituellen oder konsensualen Zustandes liegen.
Mit Arbeiten von: Anita Ackermann [DE], Anke Eckhart [DE], Emptyset [UK], Graw Böckler [DE], Derek Holzer [US] Matthijs Munnik [US], Nik Nowak [DE], Konrad Smolenski [PL], Claire Tolan [US], Mario de Vega [MX], Zorka Wollny [PL], Zimoun [CH]
Die Ausstellung wird begleitet durch ein Gesprächs-, Workshop- und Vortragsprogramm, das vom 26.–31.1.2015 im Studio 1 und den Projekträumen stattfindet.

7. März – 26. April 2015
Eröffnung: Freitag, 6. März, ab 19 Uhr
Boys and their Toys. Zur Omnipräsenz von Krieg und Waffen. Auch in der Kunst...
Eine Ausstellung des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien kuratiert von Stéphane Bauer und Sahar
Zukerman gefördert durch den Ausstellungsfonds Kommunale Galerien
Krieg bzw. Medienbilder von Kriegen sind omnipräsent und durchdringen immer mehr unsere Lebensrealität. Die Grenzen zwischen Abbildungen der Kriegsrealität und Zivilleben werden immer mehr verwischt. Diese Omnipräsenz von Kriegsbildern – in der für Europa angeblich längsten Friedensphase der Menschheit – führt zu einer Verharmlosung und vermeintlich Ent- körperlichung der Folgen von Krieg. Krieg ist Geschäft und Entertainment zugleich. Kriegsgeräte, Waffen und auch die Formen ihrer Handhabung werden zunehmend sowohl in Realität als auch in Fiktion als „Spielzeuge“ präsentiert: „Serious Games“ mit tödlichem Ausgang.
Zugleich scheint das Phänomen von „Lass uns Krieg spielen“ ungebrochen eine vor allem für jugendliche Männer wichtige Lebensphase zu sein. Die Auseinandersetzung, die hier spielerisch über das Töten und das Sterben geführt wird, ist immer wieder Gegenstand von pädagogischen Debatten und wird stets tabuisiert.
Die Künstler und die Ausstellungsmacher reagieren auf diese Phänomene mit unterschiedlichen Strategien. Die Ausstellung „Boys and their Toys“ will den Fokus auf die Gamifizierung von Kriegen legen und dabei zeigen, wie die Grenzen zwischen „Kriegsgerät“ und „Spielgerät“ verwischen – und dies bereits in der analogen Wirklichkeit und nicht erst mit der Einführung von Computerspielen. Zugleich wird die Faszination sichtbar, die (nach wie vor) von Waffen, Raketen, Flugzeugen und anderen Instrumenten der Kriegsführung ausgeht. Die Auseinandersetzung mit der Ästhetik von Waffen und Krieg ist ein wichtiger Bestandteil künstlerischer Werke und Strategien – z.T. von kritischer Distanz, aber auch von Affirmation geprägt. Hierbei scheint es aber nicht nur um die mediale Repräsentation von Krieg und seinen Folgen zu gehen. Vielfach ist der Ausgangspunkt auch eine formale Auseinandersetzung mit den Waffen selbst. Es geht um das Objekt, das zur Skulptur und zur Form wird.
„Lass uns Krieg spielen“ erfährt so in der Kunst eine Fortsetzung. Die Ausstellung „Boys and their Toys“ versucht zu reflektieren und zu befragen, wie Künstler mit der Ästhetik und der Repräsentation von Krieg und Waffen umgehen. Wie das „Krieg spielen“ umgedeutet, weitergeführt und transformiert wird.
Mit Arbeiten von: Benjamin Althammer, Oliver van den Berg, Musquiqui Chihying, Heinrich Dubel, Graw Böckler, Claudius Hausl, Sven Kalden, Martin Kaltwasser, Nik Nowak, Zazzaro Otto, Julian Röder, Henrik Schrat, Yuval Shaul, Philip Topolovac, Sahar Zukerman.

30. April bis 10. Mai 2015
Eröffnung: Donnerstag, den 30. April, ab 19 Uhr (am 01.05.15 kein Programm)
Kongress der Möglichkeiten
Versuchslabore zu Kritik und Praxis in Zeiten des Internets, Workshops, Diskussionen, Performances, Computer-Lab, Ausstellungen, Filme & Magazin-Liveproduktion
Ein Projekt des HATE MAGAZIN in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. In Kooperation mit dem Chaos Computer Club
Das Berliner HATE Magazin veranstaltet vom 30. April – 10. Mai 2015 im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Berlin einen Kongress, der sich auf theoretischer und praktischer Ebene mit Interventionsmöglichkeiten im Internetzeitalter beschäftigt. Seit den 1990er Jahren ist vom Ende der Geschichte (Francis Fukuyama) und vom Ende der großen Erzählungen (Jean-François Lyotard) die Rede. In den letzten zwanzig Jahren wurde der Prozess sogar noch beschleunigt. Jede noch so kleine Utopie, jede noch so partikulare Subkultur wurde von den Marketingmaschinerien einverleibt, so dass wir heute die von Toni Negri und Michael Hardt in „Empire“ diagnostizierte „Welt ohne Außen“ als alternativlosen, klaustrophoben körperlichen Dauerzustand spüren können. Mitverantwortlich dafür ist unter anderem die technische Innovation Internet, die nach und nach zum massenhaft genutzten Werkzeug geworden ist und das soziale, geistige und kulturelle Leben nachhaltig verändert hat. Informationen über jedes Ereignis und jede Neuigkeit sind umgehend in Form von Videos, Bildern, Tweets, Statusmeldungen oder Artikeln im Netz verfügbar. Das ist der Punkt an dem der Kongress der Möglichkeiten im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ansetzt: Die veränderten technischen Voraussetzungen und das konstatierte Ende der großen Erzählungen sind der Beginn einer neuen Form von Lebensentwürfen und ihrer Beschreibungen. Der Kongress versucht Fragen zu stellen und zu beantworten: Wie können wir gestalten? Welche Rückschlüsse lassen sich aus Erfahrungen mit den veränderten Bedingungen machen? Wie sieht eine konkrete Interventionspraxis in der digitalen Zukunft aus? Während des Kongresses wird HATE#10 als digitale Ausgabe produziert. Das Heft wird zudem in Druck gehen und soll im Idealfall ein Denkanstoß und Ausgangspunkt für die kritische Gestaltung der Zukunft sein."

23. Mai – 02. August 2015
Eröffnung: Freitag, den 22. Mai, ab 19 Uhr
Backjumps 20+1 - Ausstellung – Archiv – JUNIOR LAB
Ein Projekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien kuratiert von Melina Gerstemann und Adrian Nabi gefördert durch den Projektfonds Kulturelle Bildung, den Bezirkskulturfonds und den Ausstellungsfonds Kommunale Galerien
2015 gibt es Backjumps seit über 20 Jahren. Grund genug, das mit einem 10-wöchigen Festival zu feiern. Zu „Backjumps 2015 – Festival für urbane Kommunikation und Ästhetik“ im Kunstraum/Kreuzberg Bethanien treffen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Straßenkultur und Gegenwartskunst aufeinander. In der Ausstellung wird erstmals das Backjumps Archiv zugänglich gemacht, daneben zeigen lokale und internationale Größen urbaner Kunst ihre Positionen und bespielen den Stadtraum und im Junior Lab werden junge Menschen selbst zu Künstlern. Ein umfangreiches Vermittlungsprogramm mit Workshops, Führungen, Walks und Vorträgen sowie Performances und Aktionen begleiten die Ausstellung.
Seit 1994 bietet Backjumps eine Plattform für die Auseinandersetzung mit urbaner Ästhetik: Beginnend mit der Auseinandersetzung mit Graffiti in der Form des Fanzines, dann im multimedial und interdisziplinär orientierten Magazin bis hin zu den Backjumps Live-Issues als Ausstellungsformat, agiert Backjumps als Schnittstelle zwischen dem Drinnen und Draußen urbaner Kunstformen und trägt zur Weiterentwicklung und Öffnung des Diskurses um diese bei.
Hier eine erste Vorankündigung zum herunterladen...

12. September bis 8. November 2015
Eröffnung: Freitag, den 11. September, ab 19 Uhr
Artist Placement Group
Ein Projekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, kuratiert von Naomi Hennig und Ulrike Jordan, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und den Ausstellungsfonds Kommunale Galerien
Die britische Künstlergruppe Artist Placement Group (APG) konzipierte und organisierte zwischen 1966 und 1979 sog. „Placements“ in Betrieben und öffentlichen Institutionen, bei denen Künstler im Kontext der jeweiligen Organisation Kunstwerke produzierten oder künstlerische Forschungen durchführten. Die an sozialen Prozessen interessierte und kollaborative künstlerische Praxis der APG ist wegweisend für einen zu dieser Zeit viel diskutierten erweiterten Kunstbegriff, der Kunst in der Mitte der Gesellschaft verortet.
Nachdem APG in den 1970er Jahren in Deutschland intensiv rezipiert wurden, ist die Gruppe später kaum mehr im hiesigen Gedächtnis geblieben und ihre Pionierrolle wurde auch mit dem erneuten Aufkommen der Kontextkunst, Institutionskritik und partizipativen Praxis ab den 1990er Jahren nicht neu aufgearbeitet.
Die geplante Ausstellung ist eine historische Rückschau auf die Praxis der Artist Placement Group in Großbritannien und ihre Verbindungen in den deutschsprachigen Raum, u.a. im Rahmen von Joseph Beuys’ Free International University während der Documenta 6. Zu den künstlerischen Arbeiten, die bei den Placements entstanden sind, zählen Videoarbeiten von Ian Breakwell, Skulpturen von Garth Evans, George Levantis und John Latham und partizipative Projekte von Roger Coward. Daneben geben zahlreiche Dokumente aus dem APG-Archiv Einblick in die Arbeitsweise der Künstlergruppe, die unterschiedlichen Verläufe der Placements und den damals geführten Diskurs um die gesellschaftliche Wirkung künstlerischer Arbeit. In Begleitveranstaltungen wird die Praxis und das Nachwirken der APG vor dem Hintergrund veränderter Produktionsbedingungen in Kunst und Gesellschaft in der Gegenwart kritisch diskutiert.

21. November – 17. Januar 2016
Eröffnung: Freitag, den 20. November, ab 19 Uhr
Regarding Spectatorship
Ein Projekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, kuratiert von Boaz Levin und Marianna Liosi, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds
Im Januar 2011 entbrannten in Tunesien soziale Proteste, die sich bald auf weitere arabische Staaten ausbreiteten. In den Berichten westlicher Medien zirkulierten schnell Bilder von Protest-Graffitis, in denen die Namen von sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter auftauchten.
Diese Bilder gelten oft als Beleg für das emanzipatorische Potenzial der neuen Medien – diese Interpretation findet ihren deutlichsten Ausdruck in der Betitelung der Ereignisse als facebook revolutions. Während die Frage nach der Rolle sozialer Netzwerke bei der Mobilisierung der Protestierenden intensiv diskutiert wird, erfährt ein anderer Aspekt nur geringe Aufmerksamkeit: Die Rolle des Zuschauers, der über tausende Kilometer hinweg die Bilder und Berichte über die Aufstände im Internet rezipiert.
Viele huldigen den sozialen Medien als inhärent emanzipatorischen, während andere den voyeuristischen Charakter der sog. couch politics kritisieren. Auf dem Prüfstand stehen dabei grundlegende Eigenschaften der Politik in der Gegenwart: zunehmende Abhängigkeit von Repräsentation und medialer Vermittlung politischer Ereignisse sowie die Herausbildung virtueller Communities.
Künstler_innen haben in der Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Politik und Zuschauer stets eine tragende Rolle gespielt: Sie bearbeiten Fragen des Beobachtens und des medial vermittelten politischen Engagements mit unterschiedlichen Methoden wie künstlerischer Interventionen, alternativen historischen Erzählungen oder Fiktionen.
Zentrales Anliegen der Ausstellung, ihrer umfangreichen Veranstaltungsreihe und der begleitenden Website ist die Erforschung jener Bilder und Konzeptionen, die mit dem Phänomen des distanzierten Beobachters verknüpft sind. Diese Figur fungiert dabei – vermittelt über kulturelle Artefakte und Kunstwerke – als Schlüssel für die Interpretation von vergangenen und zukünftigen politischen Ereignissen.

Jahresübergreifende Projekte und Kooperationsprojekte:

Komplizen - Förderverein des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
Der Kunstraum hat neue Verbündete: Seit Januar 2015 unterstützen die Komplizen den Kunstraum Kreuzberg/Bethanien als Förderverein!
Hierbei geht es in vielerlei Hinsicht um die gemeinsame Sache – Neben der finanziellen Förderung soll vor allem auch ein Netzwerk aus Kunstinteressierten und Künstlern geschaffen werden. Für den regelmäßigen Austausch unter den Komplizen sorgt ein spannendes, kuratiertes Programm, das im Rahmen der Ausstellungen des Kunstraums stattfindet.
Mehr Hinweise zu den Komplizen auf www.komplizenkreuzberg.de.

"Raum der Komplizen"
Der Raum der Komplizen dient der Präsentation von kleineren künstlerischen Projekten, von Interventionen oder Projekten der Kulturellen Bildung (hier vornehmlich von den Partnerschulen des Kunstraumes). Der Raum der Komplizen ist dem eigentlichen Kunstraum vorgelagert.

Offensive Kulturelle Bildung
Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien wird auch in 2015 seine beiden Schulpatenschaften mit der Fichtelgebirge Grundschule und der Röntgen-Schule weiterführen und projektbegleitend im Kunstraum und in den Schulen selbst Aktivitäten der kulturellen Bildung entwickeln, durchführen und präsentieren. Insbesondere soll weiterhin der den Ausstellungsräumen des Kunstraumes vorgelagerte Raum im Bethanien – der sog. „Raum der Komplizen“ – für Ausstellungen und Projekte der Partnerschule und für Aktivitäten der Kulturellen Bildung genutzt werden.

Kunstquartier Bethanien / Studio 1:

10. bis 12. Apri 2015
Russland vs. Russland
Ein Projekt von MitOst e.V., iDecembrists e.V., International Cultural Project Butterbrot, kuratiert von Alexandra Goloborodko, Alexander Formozov und Aleksandra Yurieva-Civjane
Mit freundlicher Unterstützung: Robert Bosch Stiftung, Heinrich Boell Stiftung, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
"Russland vs. Russland. Kulturkonflikte" ist ein Forum für die Diskussion von Kulturkonflikten in Russland, welches den Dialog zwischen russischen und deutschen / europäischen Künstlern, Kuratoren und anderen Experten in diesem Bereich fördert. Hauptthema sind die Wechselbeziehungen zwischen aktuellen Kunstformen und ihren gesellschaftlichen und politischen Kontexten in Russland, die sich in Spannungen und Diskrepanzen zwischen unterschiedlichen Denkmodellen und Einstellungen offenbaren.
Das Projekt umfasst eine dreitägige Diskussionsveranstaltung und eine begleitende multimediale Ausstellung. Fachgespräche und öffentliche Podiumsdiskussionen haben den Fokus auf Protestkunst und politischer Kunst im sozialpolitischen Kontext Russlands, und auf russischer Kunst im öffentlichen Raum und ihren Wechselwirkungen im urbanen Kontext.

17.-18. April, 29.-30. Mai, 8. August, 11.-12. September, 31. Oktober, 12. Dezember 2015
Disruption Network Lab. Ein Laboratorium für Forschung und Praxis zum Thema Kunst, Hacktivism und Disruption
Eine Veranstaltungsserie kuratiert von Tatiana Bazzichelli in Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds
Das “Disruption Network Lab“ ist eine Plattform für Veranstaltungen zu Kunst, Hacktivism und dem Konzept der Disruption und versammelt Projekte, die in den Feldern der digitalen Kultur, Informationstechnologie und des politischen Aktivismus kritisch Position beziehen. Es ist konzeptuell wie praktisch ein Ort, an dem Künstler, Hacker, Netzwerker, kritische Denker und Unternehmer in Dialog miteinander treten können. Durch Präsentationen künstlerischer Positionen und theoretische Auseinandersetzungen werden lokale und translokale Partnerschaften mit anderen Räumen und Institutionen geschaffen.
Weitere Informationen: http://www.disruptionlab.org/

Samstag, 04. Juli 2015, 14 bis 22 Uhr
Offenes Bethanien und Sommerfest der Musikschule
Am Samstag, den 04. Juli ab 14 Uhr bis tief in die Nacht möchte das neue Kunstquartier Bethanien – der Zusammenschluss aller kulturellen und künstlerischen Einrichtungen und Institutionen des Hauptgebäudes des Bethanien – ein „Fest“ veranstalten und damit das Haus öffnen und die Vielfalt der Angebote sichtbar machen.

Januar bis Dezember 2015
Raum 136 & 139 – Tokyo Wondersite Berlin at Bethanien
Das Residenz-Programm von Tokyo Wonder Site Berlin wird vom Kunstraum Kreuzberg/Bethanien betreut und findet im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Tokyo und Berlin statt in Begleitung durch die Senatskanzlei/Kulturelle Angelegenheiten und Senatskanzlei/Städtepartnerschaften.
Seit 2011 haben das Land Berlin und das Tokyo Metropolitan Government den jeweiligen Austausch von KünstlerInnen im Rahmen von Künstlerresidenzen verabredet. Japanische KünstlerInnen können sich ausschließlich direkt bei Tokyo Wonder Site bewerben.
Tokyo Wonder Site Berlin wird aus Mitteln des Tokyo Metropolitan Government finanziert. Koordination: Kanta Kimura und Stéphane Bauer

Stand: 10.02.2015