Zum Artikel springen

mariannenplatz 2
10997 berlin
u-bahn kottbusser tor

tel.:030/90298-1455
fax: 030/90298-1453
e-mail


öffnungszeiten:
täglich: 12 - 19 uhr
führung auf anfrage

eintritt frei


Jahresprogramm 2013

Hier zum herunterladen...


26. Januar bis 24. Februar 2013
Eröffnung: Freitag, den 25. Januar 2013, ab 19 Uhr
Veränderte Öffnungszeiten:
26.–27. Januar und 4. Februar – 24. Februar 2013: täglich 12–19 Uhr
Festivalzeitraum 28. Januar – 3. Februar 2013: täglich 12–22 Uhr
CTM. 13 – The Golden Age. Festival for Adventurous Music and Arts
Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien: IN THAT WEIRD AGE
Ausstellungsprojekt von „DISK – Initiative Bild & Ton“ realisiert mit Unterstützung der Europäischen Union Programm Kultur im Rahmen des Projektes ECAS - Networking Tomorrow’s Art for an Unknown Future. www.ecasnetwork.org
Zum wiederholten Mal gastiert Berlins experimentierfreudiges Musik- und Kunstfestival CTM- Festival for Adventurous Music and Arts mit seinem Ausstellungsprogramm im Kunstraum Kreuzberg / Bethanien. Mit seiner Ausgabe 2013 widmet sich das Festival dem Thema The Golden Age.
Die Ausstellung zeigt eine (Musik-)Kultur im Übergang, die zwischen Abfallprodukt und Fetisch in der zweischneidigen Pracht des Überflusses strahlt: Arbeiten mit ausgedienten Speichermedien markieren das Ende einer Ära, deren zentrales Moment die in Aufnahmen fixierte Musik war, während außerhalb der professionellen Netzwerke von Musikern und Musikvermittlern in den User-Kulturen des Internets zugleich eine neue musikalische Alltagskultur entsteht. Promiske Vernetzung, die endlose Plastizität digitaler Technologien sowie die Anhäufung immaterieller Artefakte in den Online-Archiven generieren eine nie gewesene Fülle, die Fragen nach dem Umgang mit Begriffen wie Originalität, Kreativität und Wiederaneignung provoziert.
Das Internet ist ein Raum, wo Begriffe wie lineare Zeit, Vergangenheit und Gegenwart, sich auflösen. Allein Algorithmen von Suchmaschinen oder auch von Archivplattformen wie YouTube generieren Bezugssysteme nach denen sich Suchergebnisse ordnen. Alle digitalisierten Materialien existieren auf derselben Zeitachse, welche eigentlich keine Achse mehr ist, sondern ein einziger Punkt: das Jetzt!
Diese zeitlose, verflüssigte Umgebung ist in den Arbeiten der Ausstellung präsent. Das Internet wir zum unerschöpflichen Quell der Inspiration neuer Arbeiten. Begriffe wie Geschichte oder auch Eigentum und Autorschaft werden ersetzt von Memen und großen Werkkomplexen vieler. Ein zweiter Aspekt der Ausstellung untersucht die Wiederverwendung antiquierter Medien wie Schallplatten, CDs oder Kassetten. Diese werden entweder zu Andenken oder gar erhöht zu Denkmälern oder wiederverwertet in einer Weise, die ihrem eigentlichem Zweck, der Speicherung, wiederspricht.
Diese verschiedenen Herangehensweisen durchzieht die bohrende Frage, wie wir mit der heutigen, allgegenwärtigen (Über-) Fülle umgehen können. Sie münden in einen Dualismus von Pessimismus/Optimismus, welcher behauptet, dass wahre Einzigartigkeit und Erfindungskraft an ihr Ende gekommen sind. Einerseits wir ein Ende oder gar der Tod von Musik und Kunst, wie wir sie kennen, wird proklamiert, andererseits entfallten sich ungeahnte Möglichkeiten für jeden, eingebettet in die Umgebung einer spätkapitalistischen Aufmerkamkeitsökonomie. Es ist ein Seltsames Zeitalter / Weird Age.
KünstlerInnen: Ben Coonley (US); Alexander Dorn (DE); Carl Schilde/ Heavylistening (DE); Constant Dullaart (NL); curatingyoutube.net (DE); Doppeldenk (DE); Lucas Abela (AU); Matthias Fritsch (DE); Nam June Paik (KR); Network Awesome (US/DE); Tabor Robak (US); Tim Tetzner (DE) und weiteren...
Ausstellungsdesign: raumlaborberlin


9. März bis 21. April 2013
Eröffnung: Freitag, den 8. März 2013, ab 19 Uhr
between appropriation and interventions. Realitäten, Bedingungen, Normen, Positionen
Ein Ausstellungsprojekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, kuratiert von Harald Theiss mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Kulturinstituts Berlin/Kulturabteilung Italienische Botschaft und der Norwegischen Botschaft in Deutschland.
Welche Rolle spielen öffentliche Räume, aber auch die gesellschaftlichen sozialen und kulturellen Räume? Auf welche Weise finden Aneignungsprozesse statt und welche Wahrnehmungen, Handlungen oder auch Interpretationen sind entscheidend? Welche Transformationen vollziehen sich und wie werden Realitäten dieser gegenwärtigen Räume kritisch betrachtet oder sogar neu gestaltet?
Der zugrunde liegende oft definierte Raum, bzw. das Terrain, in das eingegriffen wird, ist sowohl ein relationaler gesellschaftlich konstruierter als auch ein objektiver öffentlicher Raum. Als Ergebnis von gesellschaftlich wirtschaftlicher Produktion mit seinen vorhandenen Strukturen und infrastrukturellen Einrichtungen wird er für Akteure eine Möglichkeit der Aneignung oder eine Barriere. Die Folge ist eine Sensibilisierung gegenüber dem Realraum und damit auch der eigenen Körperlichkeit.
Dieser definierte Spiel- Nutzungsraum ist gekennzeichnet von einer ständigen Dualität, dem Verhältnis des Individuums und der Gesellschaft, welches sich im Raum widerspiegelt und diesen durch Aneignungsprozesse verändert. Damit wird etwas aktiv durchdrungen und nicht nur passiv übernommen. Sich etwas „zu eigen“ machen, bedeutet, es nicht nur zu gebrauchen, sondern es auch zu verändern und es zu prägen. Dieses führt gleichzeitig zu einer Transformation vom gegenwärtigen Raum und deren Individuen. Der Aneignungsprozess verändert beides.
Die auferlegten und neu erschaffenen Bedingungen bilden ein alltägliches Spannungsfeld mit unterschiedlichen Interaktionen und Markierungen, welche der Ausstellungsraum between appropriation and interventions gemeinsam mit den eingeladenen Künstlern nicht nur zu bespielen, sondern vor allem das Verhältnis zwischen Vorgegebenem und Gestaltbarem raumübergreifend untersuchen möchte.
Die in der Ausstellung gegenübergestellten Arbeiten beleuchten ein breites Feld künstlerischer Positionen, welche, ausgehend von einem interdisziplinären Diskurs, möglicherweise dem Betrachter Vertrautes anders bebildern, sichtbar bzw. erfahrbar machen und damit auffordern, über Vorhandenes weiterzudenken.
KünstlerInnen: Isabelle Arthuis (BE/FR), Gaëlle Boucand (DE/FR), Sebastian Denz (DE), Larissa Fassler (CAN), Philipp Fürhofer (DE), Cyprien Gaillard (FR), Christine de la Garenne (DE), Tamara Grcic (DE), Eva Grubinger (A), Mattias Härenstam (NO/SE), Moritz Hirsch (DE), Carsten Höller (DE), Noel Jabbour (PS), Christina Kubisch (DE), Aage Langhelle (NO), Nicolas Moulin (FR), Nina Mücke (DE), Grazia Toderi (IT), Andreas Sell (DE), Mona Vatamanu & Florin Tudor (RO), Corine Vermeulen (NL/USA)
Begleitprogramm:
- Sonntag, den 10. März, 16 Uhr: Künstlergespräch mit Grazia Toderi (IT). Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Berlin/Kulturabteilung Italienische Botschaft
- Sonntag, den 14. April, 16 Uhr: Vortrag von Dr. Heike Fuhlbrügge, Hier, dort und anderswo –Auffassung von Raumwirksamkeit in den Arbeiten von Moritz Hirsch (DE), Noel Jabbour (PS) und Mona Vatamanu & Florian Tudor (RO)
- Sonntag, den 21. April, 16 Uhr: Intervention von Andreas Sell – Stillstand, 2 Stunden


4. Mai bis bis 16. Juni 2013
Eröffnung: Freitag, den 3. Mai 2013, ab 19 Uhr
Open Monument – vergängliche Denkmäler im öffentlichen Raum
Ein Ausstellungsprojekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, kuratiert von Marta Jecu, gefördert durch: Italienisches Kulturinstitut Berlin, Architektur Galerie Berlin, Japan Foundation, BERLINARTLINK, Camões – Instituto da Cooperação e da Lingua/Portugal, CICANT – Centre for Research in Applied Communications, Culture and New Technologies, Calouste Gulbenkian Foundation und Circus Schatzinsel.
Das Projekt regt die Realisierung von Kunstwerken im öffentlichen Raum an, die sich mit zeitgenössischen Mitteln in Bezug auf die jüngere Geschichte in Berlin setzen.genen jüngeren. 12 internationale KünstlerInnen bauen im öffentlichen Raum von Berlin-Kreuzberg Objekte die eine unklare Funktion habe, die aber an geschichtlich belegten Orten aufgebaut werden. Es sind ephemere und veränderbare Architekturen.
Die Bauten werden von der Bewohnern des jeweiligen Quartiers aufgenommen, benutzt, fur verschieden Zwecke funktionalisiert. Sie werden zerstört, verbraucht und transformiert. Somit kann Kunst als ein funktionelles Alltagselement von den BewohnerInen augenommen werden. Vor allem kann beobachtet werden, was sie von Orten der jüngeren Geschichte erwarten und wie in ihnen eingegriffen wird.
Gleichzeitig geht es auch darum zu verfolgen, was für ein Stadtmobiliar die Menschen an diesen Orten brauchen, welche Einrichtungen sie in ihrem Alltag benötigen, welche symbolische Werte diese haben und wie sich die Stadt selbst verändert.
Die Künstler dokumentieren in verschieden Medien (Photographie, Video, architektonisches Modell, Installation) die Transformationen der Konstruktionen (Ihre Aneignung durch die Kiezbewohner, die Prozesse der (De)Konstruktion, die Interaktion mit den Passanten) und stellen im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien als je eine Soloausstellung diese Dokumentationen aus.
KünstlerInnen: Carlos Bunga, Delio Jasse, Hironari Kubota, Matias Machado, David Maranha, Luca Pozzi, Cristian Rusu, Sancho Silva, Yukihiro Taguchi, Nuno Sousa Vieira, Sinta Werner
Begleitprogramm:
- Samstag, den 4. Mai 2013, 17 Uhr: Führung der beteiligten Künstler zu den Installationen im öffentlichen Raum, Treffpunkt: Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
- Dienstag, den 7. Mai 2013, 16 Uhr: Führung durch die Galerie Eigen+Art durch den Architekten Jürgen Mayer, Treffpunkt: Galerie Eigen+Art, Auguststr. 26, 10117 Berlin
- Mittwoch, den 8. Mai 2013, 14 Uhr: Führung durch die Architekturarchive der Berlinischen Galerie durch Frau Ursula Müller. Eintritt 5 Euro, Treffpunkt: Berlinische Galerie, Alte Jakobstr. 124-128, 10969 Berlin
- Mittwoch, den 22. Mai 2013, 17 Uhr: Gespräch mit Herrn Ulrich Müller, Direktor der Architektur Galerie Berlin zum Thema: Schnittpunkt zwischen Architektur und Kunst in der kuratorischen Praxis anhand von vergangenen Ausstellungen der Galerie, Treffpunkt: Architektur Galerie Berlin, Karl-Marx-Allee 96, 10243 Berlin.
- Onlineplattform: der Blog THINKABOUTSPACE, Design von Alessandro Geri Rustighi:
Im Vorfeld der Ausstellung wurden Skizzen, Ideen, Modelle, Texte, Photos und Klänge zusammengetragen, die sich mit der Vorstellung von einem zeitgenössischen Denkmal auseinandersetzen. Link: http://www.thinkaboutspace.net/


29. Juni bis 25. August 2013
Eröffnung: Freitag, den 28. Juni 2013, ab 19 Uhr
Wir sind hier nicht zum Spaß! Kollektive und subkulturelle Strukturen im Berlin der 90er Jahre. Ausstellung – vierkanaliges Hörstück– Talks
Ein Projekt von Paul Paulun in Zusammenarbeit mit Stéphane Bauer gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds
Viele Künstlerinnen und Künstler wendeten sich im Berlin der 90er-Jahre neuen Formen der Zusammenarbeit zu. Ziel ihrer weitgehend selbstorganisierten Strukturen war es, mit minimalem finanziellen Aufwand kulturelle Produktionen anzustoßen und die volle Kontrolle über die sich daraus ergebenden Prozesse zu behalten. Man initiierte kleine oder größere Clubs, gründete Galerien und Plattenlabels oder gab Magazine im Eigenvertrieb heraus.
Die damit verbundenen Erlebnisse wurden häufig über Szene- und Genregrenzen hinweg geteilt, und so kamen Aufmerksamkeit und Wertschätzung oft von unerwarteter Seite. Vielen ermöglichte das ein völlig neues Gefühl des Daseins, bei dem man sich gut als Teil eines größeren Ganzen fühlen konnte - und für das obendrein noch nicht einmal ein Manifest nötig war. Das Leben im Augenblick, die Neugier auf das Anderssein der anderen, Verweigerung der Vermarktbarkeit und kollektive Arbeitspraktiken schienen in der Luft zu liegen. Die dafür nötigen Räume waren im Ostteil der Stadt ebenso großzügig verfügbar wie die passende Atmosphäre und ein Großteil des Mobiliars.
Manche dieser Orte wurden später einfach abgerissen, andere zu Kinderspielplätzen, exklusiven
Restaurants, Hotels oder Büroräumen umfunktioniert. Außer den vergleichsweise wenigen, die dabei waren, weiß kaum jemand, was dort passierte. Außenstehenden blieb das, was sich hinter unscheinbaren Türen, in Kellergewölben eines zweiten Hinterhofs oder auf einer von Plakatwänden umrahmten Grünfläche abspielte, verborgen.
Wir sind hier nicht zum Spaß verbindet einige dieser Ansätze und setzt sie in einen größeren urbanistischen Kontext. Anhand von Gesprächen mit über 30 Protagonisten aus der Zeit entstand ein Hörstück, das Zusammenhänge aufgezeigt, die für das subkulturelle Schaffen der 90er-Jahre bezeichnend waren. In Verbindung mit den Exponaten ergibt sich ein Stück bislang kaum beschriebener Stadtgeschichte – und durch die Talks eröffnet sich ein neuer Blick auf die Gegenwart.
Ausstellungsbeteiligte
: Jim Avignon, Gerhard Behles/Penko Stoitschev, Christian Brox, Heinrich Dubel, Martin Eberle, Safy Etiel (SNIPER), Hallo-TV, Internationale Stadt, Karl Heinz Jeron/Torsten Oetken/Paul Paulun/Gereon Schmitz, monitor.automatique, Daniel Pflumm, Mike Riemel, taschencomix, Steffy van Valanger, visomat inc.
Gesprächspartner der Recherche fürs Hörstück: allgirls, Inke Arns, Jim Avignon, Georg Barber, DJ Bass Dee, Gerhard Behles, Captain Space Sex, José de Costa, Dominique Croissier, Stefan Dettmar, Andreas Döhler, Heinrich Dubel, Friedrich Eberhard, Simone Gilges, Christoph Grote-Beverborg, Yvonne Harder, Falko Hennig, Thaddeus Herrmann, Karl Heinz Jeron, Johannes Kahrs, Laura Kikauka, Doreen Kutzke, Gordon Monahan, DJ Newcleus, Torsten Oetken, Daniel Pflumm, Katja Reichard, Leigh Sachwitz, Penko Stoitschev, Petra Trojan, Ute Waldhausen, Jutta Weitz


7. September bis 20. Oktober 2013
Eröffnung: Freitag, den 6. September 2013, ab 19 Uhr
Tomorrow it's time for the future – Talente und Vorbilder. Berlin – New York
Ein Ausstellungsprojekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
Künstler und ihre Vorbilder zusammen in einer Ausstellung. Tomorrow it´s time for the future zeigt junge Talente aus Berlin und New York Seite an Seite mit den KünstlerInnen, die sie inspirierten. Dadurch entsteht nicht nur ein Überblick über Generationen von Künstlern, sondern auch ein Ausblick auf die Zukunft der Kunst.
Die kreative Energie Berlins dient als Ausgangspunkt eines intensiven Dialogs zwischen Meistern und Schülern, und so zeigt Tomorrow it's time for the future, wie die Gegenwart Stück für Stück auf der Vergangenheit aufbaut und, obwohl sie auf einer ähnlichen Struktur beruht, in neuen und vitalen Formen aufgeht.
KünstlerInnen: Luis Gispert, Grayson Cox, Zefrey Throwell, Ed Ruscha, Bruce Nauman, Robert Smithson, Marte Kiessling, Joseph Beuys, Philipp Ricklefs, Janine Eggert, Nadja Frank, Hanne Darboven, und andere...


12. bis 14. September 2013 im Projektraum
reSource for transmedial culture
reSource ist eine Initiative des transmediale – Festival für digitale Kunst und Kultur Berlin, in deren Rahmen in Zusammenarbeit mit CTM/DISK GbR und dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien nach neuen Partnern für das Jahr 2013 gesucht wird.
reSource for transmedial culture ist ein neues Konzept für verschiedene über das Jahr hinweg stattfindende Projekte in Berlin, die in direktem Bezug zum transmediale Festival stehen. Es stellt eine Initiative dar, deren fortlaufende Aktivitäten und Events eine maßgebliche Programmpräsenz an den jährlichen Festivals annehmen soll. Ziel von reSource ist es, als vermittelndes Glied zwischen Kulturproduktion im Rahmen von Kunstfestivals und gemeinschaftlichen Netzwerken im Bereich von Kunst, Technologie, Hacktivism und Politik zu agieren, indem es unter seiner Schirmherrschaft die Zusammenarbeit und das Teilen von Ressourcen und Wissen innerhalb der lokalen und internationalen Community aus Kunst und digitaler Kultur sowie dem transmediale Festival Berlin erleichtern soll.


02. November 2013 bis 12. Januar 2014
Eröffnung: Freitag, den 9. November 2012, ab 19 Uhr
Still in Search of Europe?
Ein Projekt von Zentrum Moderner Orient (ZMO) Berlin, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), Auswärtiges Amt/Aktion Afrika, kuratiert von Daniela Swarowsky
Inwieweit ist Europa noch ein Vorbild – oder inzwischen eher ein Schreckgespenst – für Menschen in anderen Teilen der Welt? Und war es jemals dieses Vorbild, als das es sich gerne sehen würde? Spielt der westliche Zipfel Asiens noch eine Rolle, wenn Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten über ihr Leben, ihre Zukunft, und ihre Möglichkeiten nachdenken? Wer setzt heutzutage die Standards? Wenn nicht Europa, ist die Welt dadurch besser und gerechter geworden? Oder sind nur neue Ungleichheiten an die Stelle der alten Imperien getreten? Mit Still in Search of Europe? wollen wir viele Geschichten über die Auseinandersetzung mit einer ungleichen Welt erzählen, und die Perspektive an die Orte verlegen, an denen Menschen in Ägypten, Mosambik, der Türkei, als auch Migranten in Europa und in Grenzregionen des Mittelmeers über die Welt und ihre Position darin nachdenken.
Ausgangspunkt der Ausstellung ist ein geisteswissenschaftliches Forschungsprojekt am Zentrum Moderner Orient in Berlin. In Zusammenarbeit mit den jeweils sechs ForscherInnen des Projekts entwickeln die KünstlerInnen ihre Positionen, die den Kern der Ausstellung bilden.
KünstlerInnen/ForscherInnen: Iskenderian Standards (Kollektiv, Ägypten) mit Samuli Schielke (ZMO, Berlin); Mohamed Abdelkarim (Ägypten) mit Bettina Gräf (ZMO Berlin); Gemuce (Mosambik) mit Vanessa Díaz (ZMO Berlin); Esra Ersen (Türkei) mit Leyla von Mende (ZMO Berlin); Charlotte Menin (IT) mit Knut Graw (Universiteit Leuven); Anissa Michalon (F) mit Aissatou Mbodj (CNRS, Paris) und: Bofa da Cara (Kollektiv, E/Mexico/Angola), Vincent Leroux (F), Claire Soton (F), Catarina Simao (PT)

Jahresübergreifende Projekte und Kooperationsprojekte:


Offensive Kulturelle Bildung
Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien wird auch in 2013 seine beiden Schulpatenschaften mit der Fichtelgebirge Grundschule und der Röntgen-Schule weiterführen und projektbegleitend im Kunstraum und in den Schulen selbst Aktivitäten der kulturellen Bildung entwickeln, durchführen und präsentieren. Insbesondere soll weiterhin der den Ausstellungsräumen des Kunstraumes vorgelagerte Raum im Bethanien – der sog. „Raum der Patenschaften“ – für Ausstellungen und Projekte der Partnerschule und für Aktivitäten der Kulturellen Bildung genutzt werden.

Kunstquartier Bethanien:
Samstag, 01. Juni 2013, 14 bis 22 Uhr
Offenes Bethanien und Sommerfest der Musikschule
Am Samstag, den 01. Juni ab 14 Uhr bis tief in die Nacht möchte das neue Kunstquartier Bethanien – der Zusammenschluss aller kulturellen und künstlerischen Einrichtungen und Institutionen des Hauptgebäudes des Bethanien – ein „Fest“ veranstalten und damit das Haus öffnen und die Vielfalt der Angebote sichtbar machen.

Januar bis Dezember 2013
Raum 136 & 139 – 1.OG. Kunstquartier Bethanien:
Tokyo Wondersite Berlin at Bethanien
Ausstellungen, Präsentationen und Residency-Programm der Tokyo-Wondersite-Institution im Rahmen des Kulturaustausch-Jahres zwischen Berlin und Tokyo.
Koordination: Kanta Ikemura und Stéphane Bauer

Stand: 18.01.2013